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Vortrag
am 12.01.2022

Grenz­über­schrei­tungen - Zur amerikani­schen Kunst der 1960er und 1970er Jahre

Vortrag von Susann Scholl

Kein Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts ist von einer derartigen Fülle an neuen Inhalten und Stilen geprägt, wie die Kunst der 1960er und 1970er-Jahre. New York löste damals mit Pop Art, Konzeptkunst, Minimal Art, Hard Edge oder Fotorealismus Paris als Zentrum einer lebendigen zeitgenössischen Kunstszene ab. Mit neuen Inhalten suchten die Künstlerinnen und Künstler eine intensive Anknüpfung an eine sich im Umbruch befindende Gesellschaft. Frauen- und Bürgerrechtsbewegungen, aber auch die Antikriegsbewegung hinterließen ebenso sichtbare Spuren in den Werken wie der blühende Kapitalismus, der Ausdruck von Amerikas Rolle als führende Weltwirtschaftskraft war.

Der Vortrag möchte anhand ausgewählter Beispiele das Ineinandergreifen von gesellschaftlichen Ereignissen und der Kunst aufzeigen und darstellen, wie diese spezifisch amerikanischen Entwicklungen auch unter dem Einfluss emigrierter Künstlerinnen und Künstler aus Europa, Asien und Südamerika standen.

Vortrag von Susann Scholl im Rahmen der Ausstellung Keith Sonnier. Lightsome

Kosten: 4 Euro, ermäßigt 2 Euro.