Wieder-Öffnung ab 12. Mai 2020!

Seit Dienstag, den 12. Mai 2020 hat das Neue Museum wieder für Besu­cher­_in­nen geöffnet. Wir freuen uns sehr, Sie wieder persönlich bei uns begrüßen zu können!

Zum Schutz vor Covid-19 haben wir die staatlichen Vorgaben umgesetzt und zahlreiche Vorkehrungen getroffen. Bitte informieren Sie sich über die not­wendig gewordenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen für einen mög­lichst sicheren Museums­auf­enthalt.

Wir bedanken uns für Ihre Unter­stüt­zung und freuen uns auf Ihren Besuch.


Ausstellung
von 18.07.2014 bis 19.10.2014

Hexagonal Water Pavilion

Auch in diesem Sommer ist er wieder zu erleben: der interaktive Wasserpavillon Hexagonal Water Pavilion des dänischen Künstlers Jeppe Hein. Der begehbare Brunnen stand bereits in den letzten beiden Jahren auf dem Klarissenplatz und erfreute Jung und Alt, Groß und Klein gleichermaßen.

Mit großzügiger Unterstützung von Stiftungsgeldern und Spenden im letzten Jahr erworben, erfährt das temporäre Kunstwerk größte öffentliche Beliebtheit und begeistert mit seinem interaktiven Charakter.

Mit seinen Arbeiten, die den Bereich der Bildenden Kunst hin zur Architektur und zum Design erweitern, thematisiert Jeppe Hein die veränderlichen Grenzen zwischen Gegensätzen wie Innen und Außen oder Aktion und Reaktion. Seine Arbeiten verbinden ihren Funktionalismus dabei oft mit sinnlichen und räumlichen Erfahrungen der Betrachter, häufig werden die Besucher durch Interaktivität und Kommunikation in die künstlerischen Arbeiten miteinbezogen. So auch bei der Installation Hexagonal Water Pavilion vor dem Neuen Museum – einer Skulptur im öffentlichen Raum in Form eines begehbaren Brunnens. Von oben gesehen hat dieser Brunnen die Grundform eines Würfels, der isometrisch gezeichnet ist. Durch dieses Motiv ist ein System aus insgesamt 16 Wasserwänden entstanden. Besonders eindrucksvoll lässt sich diese Grundstruktur aus dem Obergeschoss des Neuen Museums durch die Glasfassade ins Auge fassen. Auf den ersten Blick sieht dieser Wasserpavillon unzugänglich aus. Doch schnell wird deutlich, dass sich die Wasserwände über eine Computersteuerung nach Sektionen aufteilen. Wie zufällig werden so jeweils einzelne Wasserwände ausgeschaltet und dem Besucher ein Weg durch das Wasserlabyrinth ermöglicht – trockenen Fußes!

Jeppe Hein selbst bezeichnet seine Kunst als »Werkzeug für Kommunikation und Dialog« – dies kann auch in diesem Sommer auf dem Klarissenplatz wieder auf das Wunderbarste erfahren werden. Der Wasserpavillon, der zu einer neuen Sehenswürdigkeit der Stadt geworden ist, verwandelt den Klarissenplatz nun bereits zum dritten Mal in Folge zu einem Anziehungs- und Treffpunkt in bislang nicht gekanntem Maße.

Großzügige Unterstützung

Erneut möchten wir betonen, dass der Ankauf des Brunnens ohne die außerordentlich großzügige Unterstützung vieler Beteiligter nie möglich gewesen wäre. Den entscheidenden Ausschlag gaben die Zukunftsstiftung der Sparkasse Nürnberg sowie die Nürnberger Nachrichten. Die Nürnberger Nachrichten hatten eine Spendenaktion ins Leben gerufen, die allein bereits 55.000 Euro eingebracht hatte. Diese hohe Summe, die aus nahezu ausschließlich privaten rund 350 Einzelspenden zwischen 5 Euro und 10.000 Euro zustande kam, spiegelt die Begeisterung der Öffentlichkeit für dieses besondere Kunstwerk.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei:

Zukunftsstiftung der Sparkasse Nürnberg, IHK-Kulturstiftung der mittel­fränkischen Wirtschaft, Förderstiftung Neues Museum in Nürnberg, Museums­initiative Freunde und Förderer des Neuen Museums e.V., Rotary Clubs in Nürnberg, Nürnberger Nachrichten, Carl Friedrich Eckart Stiftung, Hotel Victoria Nürnberg sowie den vielen privaten Spendern.