Wieder-Öffnung ab 12. Mai 2020!

Seit Dienstag, den 12. Mai 2020 hat das Neue Museum wieder für Besu­cher­_in­nen geöffnet. Wir freuen uns sehr, Sie wieder persönlich bei uns begrüßen zu können!

Zum Schutz vor Covid-19 haben wir die staatlichen Vorgaben umgesetzt und zahlreiche Vorkehrungen getroffen. Bitte informieren Sie sich über die not­wendig gewordenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen für einen mög­lichst sicheren Museums­auf­enthalt.

Wir bedanken uns für Ihre Unter­stüt­zung und freuen uns auf Ihren Besuch.


Bienen auf dem Museumsdach

Seit März 2015 beherbergt das Neue Museum auf seinem Dach fleißige In­sekten. Aktuell betreut Stadtimker Bernd J. Kobr dort fünf Wirt­schafts­völker in fünf Holz­stöcken und freut sich, dass die Museumsbienen den ver­gangenen Winter gut über­standen haben.

Honigernte

Die Museumsbienen waren fleißig: Im Museumsshop steht der Honig vom Dach des Neuen Museums zum Ver­kauf bereit.

Vielseitiges Ge­schmacks­er­leb­nis

Da es sich um ein echtes Naturprodukt handelt, variiert der Honig in seiner ge­schmacklichen Vielfalt je nach Jah­res­zeit.

Wertvolles Naturprodukt

Museumshonig STADTGOLD
Glas à 250 Gramm zu 7,50 Euro (so­lange Vorrat reicht)

Wir freuen uns mit Imker Bernd J. Kobr über die erfolgreiche Ernte. Lassen Sie es sich schmecken!

Weitere Infos unter www.stadtgold-honig.de

Bienen in der Stadt

Der optimale Lebensraum einer Biene befindet sich in der »freien« Natur – weit entfernt von Mensch und Lärm, das war bis vor einigen Jahren die weitläufige Meinung. Das stimmt allerdings, wie man inzwischen weiß, nicht so ganz.

Bienen in Gefahr

Unsere Bienen sind bedroht. In der Landwirtschaft verwendete Pestizide, Mono­kulturen und die Varroamilbe sind nur drei von etlichen Faktoren, die ihnen zu schaffen machen.

Um die Bienen langfristig zu schützen brauchen sie uns Menschen als Ver­bün­dete, denn auch wir sind auf die em­si­gen Insekten angewiesen. Als wich­tig­ster Bestäuber in unserem Öko­system liegen die dramatischen Fol­gen, die das Bie­nensterben mit sich bringt, auf der Hand.

Stadtimkerei als Beitrag zum Bienenschutz

Um der Entwicklung der letzten Jahre entgegen zu wirken und die Bienen wieder in das Bewusstsein der Men­schen zu rufen, spezialisieren sich im­mer mehr Imker auf die Bienen­hal­tung in der Stadt.

Hier profitieren die Bienen vom wär­meren Klima und der pestizidfreien Pflan­zen­viel­falt der Innenstadt. Wer nun kurz über die Konfrontation mit Abgasen nach­denkt darf beruhigt sein, denn diese haben nachgewie­se­ner­maßen keinen schäd­lichen Einfluss.

Bienen auf dem Museumsdach

Auf dem Dach des Neuen Museums in Nürnberg wurde im Frühjahr 2015 Platz für die fleißigen Insekten ge­schaffen.

Wissenswertes über die Museumsbienen

Derzeit stehen auf dem Dach des Neu­en Museums fünf Bienenvölker in Holz­beu­ten, die klimatisch günstig nach Südosten ausgerichtet sind.

Die beiden unteren Räume der Kästen dienen als Bruträume. Erst zur Tracht­zeit im Frühling und Früh­som­mer wer­den die sog. Honig­räu­me auf­ge­setzt. Bei gutem Trachtangebot steht dann dem fleißigen Honigeintrag nichts mehr entgegen.

Beliebte Nektarziele

In der städtischen Umgebung des Neu­en Museums finden die ausflie­gen­den Bie­nen eine reiche Vielfalt an Blüten. Pollenanalysen des 2015 geernteten Honigs ge­ben Aufschluss über die be­vorzugten Nektarziele der Bienen und die genaue Zu­sam­mensetzung des Honigs. Diese variiert je nach Jahres­zeit.

Beim Frühlingshonig dominieren Ro­bi­nie und die Rosengewächse, der Som­mer­honig hingegen weist einen hohen Anteil der Gleditschie (Gleditsia oder Leder­hül­sen­baum) auf. Auch die Lindenblüte ist im Sommer sehr be­liebt.

Der Geschmack der Jah­res­zei­ten

Je nach eingebrachten Blütenpollen schmeckt der Honig unterschiedlich und un­terscheidet sich auch in der Farbgebung.

Der Frühlingshonig ist meist hell und goldgelb, leicht und fein. Der Sommer­ho­nig hingegen ist häufig dunkler, würziger, leicht herb und weist eine dichte Süße auf.

Stadtimker Bernd J. Kobr

Betreut werden die Bienen auf unserem Dach von Bernd J. Kobr. Der gelernte Architekt ist Imker in dritter Gene­ra­tion und leidenschaftlicher Vertreter des Stadtimkertums.

Auf dem Museumsdach sieht er re­gel­mäßig nach dem Rechten und sorgt dafür, dass es den Bienen zu jeder Jahreszeit gut geht.

Bienengesundheit

Selbst ein erfahrener Imker ist vor na­tür­lichen Gefahren für das Bienen­volk nicht gefeit. So bewirkt der Befall durch die gefürchtete Varroamilbe mitunter den Ver­lust eines kompletten Bienenvolkes.

Auch eines der beiden Völker der Mu­se­ums­bienen fiel dem Bienen­schäd­ling im Winter 2015/2016 leider zum Opfer - trotz sorgfältiger Be­treu­ung und Pflege.

Um so wichtiger ist es, auf die Bedeu­tung und Schutzbedürftigkeit der Bienen aufmerksam zu machen.

Zuwachs bei den Bienen

Mittlerweile stehen auf dem Dach des Neuen Museums fünf Holztürme mit fünf Bienenvölkern, die von hier aus fleißig ausschwärmen.