Sammlungspräsentation

Richard Artschwager
Skulpturen und Zeichnungen

Richard Artschwager (1923-2013), der 2001 in einer großen Ausstellung im Neuen Museum vorgestellt wurde, hat ein OEuvre geschaffen, das sich jeder Etikettierung entzieht. Es ist ebenso wenig Pop wie Minimal Art, obwohl es zu beiden Strömungen durchaus Berührungspunkte gibt. Seine Kunst ist die eines Denkers, dem nichts selbstverständlich ist. Nicht einmal die Gattungen von Malerei und Skulptur: „Das sind Sachen, die flach sind, und Sachen, die nicht flach sind." Auch an der Kategorie der zweckdienlichen Gegenstände reibt sich seine Kunst, weshalb Skulpturen oft in der Gestalt von Tischen, Stühlen, Spiegeln oder Griffen mit Resopaloberflächen erscheinen.

In der Tradition von René Magritte untersuchte der amerikanische Künstler die Zusammenhänge zwischen den Dingen, den Bildern und den Wörtern. Mit der Einbeziehung von Satzzeichen wie Punkten, Ausrufezeichen oder Klammern wird Sprache verdinglicht, während die Bilder der Dinge als Zeichen verständlich werden.

Kooperation

Eine Kooperation des Neuen Museums mit der Sammlung
Kerstin Hiller und Helmut Schmelzer