Wieder-Öffnung ab 12. Mai 2020!

Seit Dienstag, den 12. Mai 2020 hat das Neue Museum wieder für Besu­cher­_in­nen geöffnet. Wir freuen uns sehr, Sie wieder persönlich bei uns begrüßen zu können!

Zum Schutz vor Covid-19 haben wir die staatlichen Vorgaben umgesetzt und zahlreiche Vorkehrungen getroffen. Bitte informieren Sie sich über die not­wendig gewordenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen für einen mög­lichst sicheren Museums­auf­enthalt.

Wir bedanken uns für Ihre Unter­stüt­zung und freuen uns auf Ihren Besuch.


Publikation

Unvollendete Vergangenheit

Verarbeitung des Zweiten Weltkrieges in der Bildenden Kunst in Deutschland und den Niederlanden

Ausstellungskatalog

Das Thema dieser Ausstellung, die vom 26. September bis zum 26. Dezember im Neuen Museum gezeigt wurde, ist die Art und Weise, wie Künstler von sich aus auf den zweiten Weltkrieg reagiert haben und wie sich in ihren Ansätzen ein Prozess der Verarbeitung feststellen lässt. Die Werke von Künstlern der beiden teilnehmenden Länder von den vierziger Jahren bis heute lassen sehr verschiedene Phasen des Umgangs erkennbar werden: Einige schildern das Kriegselend und die Zerstörung unmittelbar, andere kleiden das Thema in Bilder aus der Kunstgeschichte ein, wieder andere greifen es als gesellschaftliches Tabu auf. Welche Schwerpunkte die Künstler setzen, zeigen Werke von Gerhard Altenbourg, Hendrik Chabot, Strawalde, Hendrik N. Werkman, Werner Heldt, Constant, Shinkichi Tajiri, Wessel Couzijn, Jan Schoonhoven, Günther Uecker, Armando, Raffael Rheinsberg, Georg Baselitz, Gerhard Richter, Markus Lüpertz, Marc Mulders, Ram Katzir und Martin Kippenberger.

Der von der Stiftung Kunst und Gesellschaft in Amsterdam herausgegebene, 156 Seiten umfassende Katalog in deutscher und englischer Sprache mit 64 Abbildungen enthält Texte von Gottfried Fischer, Lucius Grisebach, Ido de Haan und Joes Segal.

Preis der Museumsausgabe (Broschur): 9 Euro

Buchhandelsausgabe (gebunden, ISBN 90-803564-2-5):