Vorübergehende Museums-Schließung

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Ausstellung
von 16.03.2001 bis 06.05.2001

Adrian Schiess

Malerei

Adrian Schiess (geb. 1959) ist bekannt für seine monochromen Farbplatten, die er auf den Boden legt und gelegentlich mit Videobildern konfrontiert. Doch dass der in Frankreich lebende, Schweizer Künstler nicht die Idee von intermedial ausgrei­fenden Installationen verfolgt, sondern die Malerei zum Thema macht, zeigen seine neuesten Arbeiten - eine Gruppe eher kleinformatiger Ölbilder, die in ihren Motiven eine Spannbreite von Landschaftsbild bis materialbetonter, pastoser Farbmalerei einnehmen.

In einer umfangreichen Präsentation wird diese neue Werkgruppe von Adrian Schiess erstmals mit rund fünfzig Bildern vorgestellt. In der Entwicklung des Künstlers, den die Kunstwelt auf seine monochromen Tafeln festgelegt hatte, bedeutet die Werkgruppe eine wesentliche Veränderung. Die neuen Bilder von Schiess treten in der großen Wechselausstellungshalle als eine radikale, allein auf die Wirkung einer Werkgruppe abgestellte Installation auf.