Mehr wissen und nichts mehr verpassen? Unser Newsletter macht es Ihnen einfach. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!
Schreiende Farben, die den Betrachter zurückkatapultieren in das San Francisco der Jahre 1966 bis 1968. In die Zeit der Hippies und ihrer Hochburg in Haight-Ashbury, der Anti-Vietnamkriegs-Bewegung, in die Zeit von LSD und sexueller Revolution. Auch ästhetisch bedeuteten diese Jahre einen Aufbruch, was vor allem die psychedelische Plakatkunst dokumentiert.
Victor Moscoso (geb. 1936) hatte unter anderem an der Yale University bei Josef Albers studiert. Er griff auf die Farbenlehre seines Lehrers zurück und wählte für seine Plakate kontrastierende Farben mit benachbarten Helligkeitswerten, die zu Flimmereffekten führten.
Mit einer Auswahl von Moscosos Plakaten aus der Sammlung von Lutz Hieber und Gisela Theising erinnert das Neue Museum an den Summer of Love 1967.