Sammlungspräsentation

Zwei Prozent

Kunst-am-Bau-Projekte
aus der Sammlung Rühl

Die Sammlung von Hermann Rühl, die bereits 2009 in einer Auswahl im Neuen Museum vorgestellt wurde, ist eine wahre Fundgrube für Modelle und Zeichnungen, die im Zusammenhang von Kunst-am-Bau-Wettbewerben seit den späten 1960er Jahren entstanden sind.

Nach seinem Studium an der Technischen Hochschule München nahm Hermann Rühl seine Tätigkeit bei der Bayerischen Staatsbauverwaltung im Hochschulbau auf. Bis 1974 war er Leiter des Universitätsbauamtes Erlangen, zuletzt Sachgebietsleiter für Hochschulbau bei der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern. Hermann Rühls Meisterschaft bestand darin, 2 Prozent der Bausumme durch Wettbewerbe in hochkarätige Kunstwerke zu verwandeln, die in vielfältigen Bezügen zur Architektur, aber auch zu den Nutzern der Hochschulbauten stehen.

Die ausgestellten Arbeiten von Künstlern wie Joachim Bandau, Hans-Jürgen Breuste, Alf Lechner, Alf Schuler oder Artur Dieter Trantenroth werden durch Dokumente begleitet, die auch Aufschluss geben über den heutigen Zustand der Werke.

Präsentation in Zusammenarbeit mit Kilian Fabich