Wieder-Öffnung ab 12. Mai 2020!

Seit Dienstag, den 12. Mai 2020 hat das Neue Museum wieder für Besu­cher­_in­nen geöffnet. Wir freuen uns sehr, Sie wieder persönlich bei uns begrüßen zu können!

Zum Schutz vor Covid-19 haben wir die staatlichen Vorgaben umgesetzt und zahlreiche Vorkehrungen getroffen. Bitte informieren Sie sich über die not­wendig gewordenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen für einen mög­lichst sicheren Museums­auf­enthalt.

Wir bedanken uns für Ihre Unter­stüt­zung und freuen uns auf Ihren Besuch.


Sammlung
von 01.05.2012 bis 23.09.2012

Alles Dürer, oder was?

Der alte Meister im Spiegel zeitgenössischer Kunst

Sammlungspräsentation

Alles Dürer, oder was?

Der alte Meister im Spiegel zeitgenössischer Kunst

Parallel zur großen Dürer-Schau im Germanischen Nationalmuseum zeigt das Neue Museum Werke von Armando, Toni Burghart, Braco Dimitrijevic, Thomas Eller, HAP Grieshaber und Karl Horst Hödicke, die exemplarisch für die Auseinandersetzung zeitgenössischer Künstler mit dem "Mythos Dürer" stehen.

Längst ist der Nürnberger Meister kein Übervater mehr, wie noch im 19. Jahrhundert. Heute hinterfragen Künstler wie Braco Dimitrijevic die Mechanismen der Geschichtsschreibung kritisch oder greifen die von Dürer betriebenen Perspektiv- und Proportionsstudien vor dem Hintergrund der Fotografie neu auf, wie dies Thomas Eller vorführt. Sein "kleines Rasenstück", in das er sich selbst in merkwürdig kleinem Maßstab einbringt, übersetzt das berühmte Vorbild in eine mehrschichtige Konstruktion mit teils unscharf abgebildeten Pflanzen, die das Augenmerk auf den Fokus der Kamera lenken. Dagegen bekennen sich Karl Horst Hödicke und Armando mit ihren Hommagen an Dürers allegorische Darstellung der Melancholie zu einem Künstlertum, das im Selbstzweifel ein produktives Prinzip findet.