Wieder-Öffnung ab 12. Mai 2020!

Seit Dienstag, den 12. Mai 2020 hat das Neue Museum wieder für Besu­cher­_in­nen geöffnet. Wir freuen uns sehr, Sie wieder persönlich bei uns begrüßen zu können!

Zum Schutz vor Covid-19 haben wir die staatlichen Vorgaben umgesetzt und zahlreiche Vorkehrungen getroffen. Bitte informieren Sie sich über die not­wendig gewordenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen für einen mög­lichst sicheren Museums­auf­enthalt.

Wir bedanken uns für Ihre Unter­stüt­zung und freuen uns auf Ihren Besuch.


Sammlung
von 28.11.2008 bis 01.03.2009

Karl Fritsch: Metrosideros Robusta

Sammlungspräsentation

Karl Fritsch: Metrosideros Robusta

Hinter dem mysteriösen Titel verbirgt sich ein neuseeländisches Myrthengewächs. Als Epiphyt beginnt es auf Ästen anderer Bäume zu wachsen, bildet Luftwurzeln, umschlingt den Wirt, um ihn dann peu à peu zu verdrängen. Diesen Prozess der Überlagerung des Bestehenden hat sich der Schmuckkünstler Karl Fritsch zu eigen gemacht. So bearbeitet er bereits vorhandene Schmuckstücke, formt um, schmilzt ein, um dann wundersame, wulst- und knotenförmige, gezogene oder geknetete Gebilde zu schaffen. Was ist echt? Was ist falsch? Seine Arbeiten reihen in purer Sinneslust, üppig gespickt mit edlen Steinen, bizarren Kristallen oder imposant aufgetürmtem Glas, echt und unecht aneinander. Karl Fritsch bricht auch in seiner Installation mit der Konvention ... Wer hätte gedacht, dass man Schmuck auch so präsentieren kann?