Testimony

Boris Lurie & jüdische Künst­lerinnen aus New York

Die Ausstellung Testimony eröffnet einen Dialog zwischen dem Werk von Boris Lurie und den Arbeiten von Zoë Buckman (* 1985), Fancy Feast (* 1988) und Marsha Pels (* 1950) – drei zeitgenössischen, jüdischen Künstlerinnen, die in ihren Skulpturen, Textil- und Videoarbeiten den Wandel der Einstellungen zu Jüdisch-Sein, Selbstdarstellung und Weiblichkeit erforschen.

Drei Räume
26.09.202501.02.2026
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Heute geöffnet 10.00–18.00 Uhr
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Testimony
Boris Lurie & jüdische Künst­lerinnen aus New York
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Fragen & Antworten
Anfahrt
Das Neue Museum Nürnberg liegt direkt am Hauptbahnhof und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar. Der Eingang befindet sich am Klarissenplatz. Vom Bahnhofsplatz führt ein kurzer Fußweg durch den Handwerkerhof Nürnberg direkt zum Museum. In der Nähe stehen zudem mehrere Parkhäuser zur Verfügung.
Barrierefreiheit vor Ort
Das Neue Museum Nürnberg ist barrierefrei zugänglich. Der Eingang am Klarissenplatz ist stufenlos erreichbar, alle Ausstellungsräume sowie Foyer und Auditorium können bequem mit Rampen oder Aufzug besucht werden. Rollstühle und Gehwagen stehen kostenlos zur Ausleihe bereit, rollstuhlgerechte Toiletten und Sitzgelegenheiten sind vorhanden. Auch Assistenzhunde sind willkommen. In der Nähe befinden sich barrierefreie Parkplätze und mehrere Parkhäuser, die Anreise ist zudem über den Hauptbahnhof möglich. Bei Fragen oder Unterstützungswünschen hilft unser Team an der Kasse jederzeit gerne weiter.
Wie funktioniert das Onlineticket?
Wenn Sie auf „Onlineticket kaufen“ klicken, werden Sie in unseren neuen Ticketshop weitergeleitet. Dort können Sie direkt Eintrittskarten oder Tickets zu Veranstaltungen auswählen und kaufen. Mit dem gekauften Ticket haben Sie direkten Zugang zu den Ausstellungsräumen – bitte zeigen Sie es beim Eintritt vor.
Wo kann ich Führungen buchen?
Führungen können Sie direkt in unserem Ticketshop online buchen. Bitte bringen Sie Ihr Ticket entweder ausgedruckt oder auf Ihrem Smartphone mit. Natürlich können Sie Tickets auch weiterhin wie gewohnt an der Museumskasse erwerben.
Gibt es eine Garderobe?
Bitte schließen Sie während Ihres Besuchs Taschen und Rucksäcke in der Garderobe ein. Aus Sicherheitsgründen dürfen Taschen größer als DIN A4 (ca. 20 × 30 cm), Koffer, Rucksäcke, sperrige Gegenstände und Schirme nicht in die Ausstellungsräume mitgenommen werden. Im Oberen und Unteren Foyer stehen Schließfächer (1-Euro-Pfand, kostenlose Nutzung) zur Verfügung. Große Koffer können wir leider nicht aufbewahren.
ZoëBuckman, Self-portrait (under hushed tones), 2024 © ZoëBuckman

Zoë Buckman, Self-portrait (under hushed tones), 2024

© Zoë Buckman

Bilder von Frauen durchziehen das gesamte Werk von Boris Lurie (* 1924, Leningrad † 2008, New York). In seinen Werken vermengt der jüdische Künstler, der 1941–1945 in KZ-Gefangenschaft verbrachte und nach Kriegsende 1946 in die USA emigrierte, Sex und Tod, Erregung und Ekel, Demütigung und Würde. Diese Ambivalenz war seine Art, mit dem Trauma des Holocaust umzugehen.
 
Die Ausstellung wurde von der US-amerikanischen Kuratorin Sara Softness konzipiert, die in New York lebt und arbeitet. Sie hinterfragt den bisherigen Diskurs um Luries Werk, indem sie den männlich geprägten Deutungsrahmen um eine feministische Perspektive erweitert.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Boris Lurie Art Foundation.