Vorübergehende Schließung des Neuen Museums

Aufgrund der dynamischen Verbreitung des Corona-Virus hat die Bayerische Staatsregierung angeordnet, die staat­lichen Museen und Sammlungen vor­übergehend zu schließen. Das Neue Museum Nürnberg hat daher ab dem 14. März 2020 bis zunächst ein­schließ­lich 19. April 2020 geschlossen.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.


Ausstellung
von 20.09.2002 bis 17.11.2002

Armando

Armando ist einer der bekanntesten zeitgenössischen holländischen Künstler. 1929 in Amsterdam geboren, hat er ein Werk geschaffen, das von Anbeginn durch ein besonderes universelles Interesse gekennzeichnet ist. Zweifellos sind seine frühen Zeichnungen und Collagen, die unverwechselbaren, oft in schwarzweiß gehaltenen Gemälde und die Bronzen das, was man hierzulande mit dem Künstler verbindet.

Armando ist von Beginn seiner künstlerischen Laufbahn an in verschiedenen Medien zu Hause. So fühlte er sich von Jugend an zur Musik hingezogen und unternimmt von Zeit zu Zeit Tourneen mit dem 1993 gegründeten Armando-Quartett. Vor allem aber ist auch seine schriftstellerische Tätigkeit von besonderer Bedeutung und dem bildnerischen Werk ebenbürtig, doch nur einige wenige von Armandos Büchern sind ins Deutsche übersetzt worden. 1979 führte ihn sein Weg mit einem DAAD-Stipendium nach Berlin, wo er von da an auch zeitweise lebt. 1999 wurde das Armando-Museum in Amersfoort eröffnet.

Die Ausstellung des Neuen Museums widmet sich dieser ausgesprochenen Viel­seitigkeit des niederländischen Künstlers und stellt das Oeuvre von Armando in Schwerpunkten vor. Es werden sowohl sein Frühwerk innerhalb der nieder­ländischen informellen Kunst und der Künstlergruppe Nul sowie die Fotocollagen der siebziger Jahre und sehr verschiedene Gruppen von Zeichnungen, Gemälden und Bronzen zu sehen sein. Aber der Künstler wird auch als Autor in der Ausstel­lung Berücksichtigung finden und mit seinem umfangreichen schrift­stellerischen Werk vorgestellt. Zur Ausstellung, die das Neue Museum erarbeitet ist für 24 Euro ein Katalog erschienen.