22|2020

Try at home: Ideen für zuhause

Foyer-Ausstellung "Stadtmacherei" im Neuen Museum & als mobile Version

Liebe Kunstfreund_innen,

auf unserer Homepage und via Instagram bieten wir seit einigen Wochen ästhetisch-praktische Ideen für zuhause an. Unter dem Motto Try at home heißt es für Kinder und alle Interessierten einfach mal loslegen und mit unter­schiedlichen künstlerischen Tech­niken und Methoden experi­men­tieren. Am besten selbst ausprobieren! Das Team der Kunstvermittlung freut sich auf viele kreative Ergebnisse per E-Mail an museumspaedagogik@nmn.de und natürlich gerne auch verlinkt zum Neuen Museum.

Unsere Foyer-Austellung Stadtmacherei ist als mulitmediale Präsentation angelegt, die über 40 Projekte der kreativwirtschaftlichen Szene in der Metropolregion Nürnberg vorstellt. Welche wichtigen Impulse diese Initiativen bereits heute für das Leben und Arbeiten in der 'Stadt von morgen' setzen, macht zum einen die begehbare Installation im Neuen Museum erlebbar. Zum anderen präsentieren wir Stadtmacherei über die Dauer der Ausstellung hinaus auch im Internet als mobile Version, die Vernetzungen sichtbar macht, neue alternative Routen durch die Stadt zeigt und vor allem zu weiteren neuen, gesellschaftlich relevanten Projekten anstiften soll. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Bewerbungsbüro Kulturhauptstadt N2025 und läuft noch bis 8. November 2020. Der Eintritt ist frei.

Bitte beachten Sie weiterhin die gültigen Abstands- und Hygienemaßnahmen zum Schutz vor Covid-19.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Team des Neuen Museums

Foyer-Ausstellung
STADTMACHEREI
Kreative Arbeit für das Nürnberg von morgen

von 26.06.2020 bis 01.11.2020

Die Ausstellung Stadtmacherei setzt sich mit der bedeutenden Rolle selbst­stän­di­ger kreativer Arbeit bei der Mitgestaltung einer lebenswerten Stadt des 21. Jahr­hunderts auseinander. Sie würdigt diese mit einer multimedialen Präsentation mit über 40 exemplarisch ausgewählten Projekten und Initiativen aus der Metropol­region Nürnberg, die heute schon wichtige Impulse für das Leben und Arbeiten in der ,Stadt von morgen‘ setzen.

Mit Stadtmacherei präsentieren das Neue Museum Nürnberg und das N2025 Be­werbungsbüro in vier Kategorien Projekte und Initiativen, die auf unterschiedliche Art und Weise das kulturelle und gesellschaftliche Leben im urbanen Raum mitge­stalten und bereichern. Auf Basis einer offenen Auffassung von kreativer Arbeit präsentieren sich Akteur_innen aus unterschiedlichen Bereichen, die sich ent­weder mit der Verwendung lokaler Ressourcen und Produktionsmittel beschäf­ti­gen, sich für ein soziales Miteinander einsetzen und Menschen zusammenbringen oder leicht zugängliche Kulturangebote schaffen. Mit Videos, Bildern und Texten bietet Stadtmacherei einen bunten Querschnitt durch die vielfältigen kreativen Szenen in und um Nürnberg.

Stadtmacherei wird realisiert im Rahmen des Kultur­haupt­stadt­bewerbungspro­zesses N2025 und des Jubiläumsjahres 2020*20 im Neuen Museum Nürnberg.

Eine Kooperation des Neuen Museums mit N2025.

Ausstellung
KONTEXT
Staab Architekten

von 04.07.2020 bis 28.02.2021

Die Ausstellung in den Fassadenräumen des Museums zeigt den tiefgreifenden Einfluss des Kontextes auf das Werk von Staab Architekten. Anhand einer Auswahl gebauter und geplanter Projekte aus 29 Jahren werden unterschiedliche Facetten des Begriffes „Kontext“ deutlich, die weit über die übliche Definition als unmittelbare physische Umgebung des Geländes hinausgehen.

Anhand von Bildern, Modellen und Animationen zeigen Staab Architekten exem­plarisch, wie vielfältig die Einflüsse sein können, die sie für die Konzeption und Gestaltung ihrer Projekte heranziehen.

Gesellschaftliche Fragen und Aspekte der menschlichen Wahrnehmung kommen ebenso zum Tragen wie geschichtliche Besonderheiten und die Frage nach der Zukunft des Gebäudes. Diese nicht selten widersprüchlichen Bezugsebenen des Ortes werden analysiert und gewichtet, um sie schließlich in einem intuitiven Abwägungsprozess in eine im besten Falle zeitlose räumliche Idee zu überführen.

Mit freundlicher Unterstützung von alpha Gruppe, Monath + Menzel, Fittkau Metallgestaltung GmbH

Ausstellung
WAS, WENN ...?
Zum Utopi­schen in Kunst, Archi­tek­tur und Design

von 30.05.2020 bis 20.09.2020

Wie wollen wir heute leben und mit wel­chen künstlerischen Mitteln können wir dafür Ansätze finden? Die inter­dis­ziplinäre Ausstellung zum Uto­pi­schen bringt zeitgenössische Positionen aus Kunst, Architektur und Design in Dialog mit Refe­renzen der 1960er und 1970er Jahre. Sie greift aktuelle For­de­rungen nach neuen Utopien für das 21. Jahrhundert auf und will dazu anregen, gesell­schaft­liche Dis­kussio­nen und Zukunftsvisionen nicht über dys­to­pi­sche Prophezeiungen anzu­stoßen, sondern mit produktiven Diskussionen neue Denkmodelle zu fördern. Begreift man die Utopie als eine Methode des Denkens, als einen geistigen Frei­raum, in dem zunächst einmal, unabhängig vom aktuell Realisierbaren, Konzepte für die Zukunft in Verbindung mit einer kritischen Reflexion der Gegenwart er­probt werden, gewinnt sie für das Jetzt unmittelbare Bedeutung. Kunst, Archi­tek­tur und Design können als kreative Motoren wesentlich dazu beitragen, solche alternativen Denkmodelle zu fördern und die Qualität des Uto­pi­schen neu zu be­werten.

Was, wenn ...? präsentiert über 30 Künstler_innen und Gestalter_innen, die das Potenzial des Utopischen un­ter­suchen. In fünf Kapiteln zeigt die Ausstellung Fotografien, Filme und Videos, Zeichnungen, Architekturmodelle und Objekte, raumgreifende oder interaktive Installationen.

Sammlung
MIXED ZONE
Dialoge zwischen Kunst und Design

ab 12.05.2020

Die Neueinrichtung der Sammlungsräume im gesamten Erdgeschoss seit Mai 2020 wagt ein Experiment. Erstmals in der 20-jährigen Geschichte des Neuen Museums werden Kunstwerke und Designobjekte unmittelbar nebeneinander ausgestellt.

Heute sind die Grenzen zwischen Kunst und Design offener denn je und die Praxis von Künstler_innen und Gestalter_innen kennt keine Hierarchien mehr. Entsprechend wird sich an verschiedenen Stellen der Schau Verunsicherung über den Status der Exponate einstellen: Ist das Kunst oder Design? Doch letztlich spielt diese Frage keine Rolle mehr.

In dieser gemeinsamen Ausstellung des Neuen Museums und der Neuen Samm­lung, der bewährten Kooperationspartnerin in Sachen Design, werden verschie­dene Felder abgesteckt. Dabei sprengt das Zusammenspiel von Kunst und Design alle kunsthistorischen Kategorien, es entsteht ein assoziativer, inspirierender Dialog.

Zur Sammlungspräsentation Mixed Zone. Dialoge zwischen Kunst und Design entstand eine filmische Inszenierung. Diese hat eine Laufzeit von 5:29 Minuten und ist auf der Homepage des Neuen Museums als Beitrag zur Sammlungs­präsentation zu sehen.

Kurator_innen der Sammlungspräsentation:
Thomas Heyden, Eva Kraus, Angelika Nollert, Xenia Riemann-Tyroller, Kristin Schrader und Josef Straßer

Mitkurator und Gestalter:
Tilo Schulz

Eine Kooperation des Neuen Museums mit der Neuen Sammlung – The Design Museum

Information
TRY AT HOME

Wir haben verschiedene Angebote für euch entwickelt, die ihr zu Hause aus­pro­bieren könnt. Auf Insta­gram sind weitere Vorschläge und An­regungen zu sehen, wie ihr mit unter­schiedlichen künstlerischen Tech­niken und Methoden experi­men­tieren könnt.

Wir haben kleine, ästhetisch-praktische „Aufgaben“ gepostet, für die ihr eine Vor­lage benötigt. Diese stehen unten auf dieser Seite zum Download und Ausdrucken bereit.

Wir wünschen euch viel Spaß und freuen uns ganz besonders, wenn ihr eure eigenen Entwürfe, Ideen, Ge­stal­tungen mit uns verlinkt oder uns per E-Mail an mumuse@s23aasd33s.comseumspaedagogik@nmne.de zukommen lasst.

Sammlung
REGELUNGEN ZU CORONA
Ihr Besuch bei uns

ab 02.09.2021

Im Neuen Museum gelten die Sicher­heits­regelungen der Baye­ri­schen Staats­regie­rung. Aus Hygie­ne­gründen sind folgende Maßnahmen zu beach­ten:

  • Keinen Einlass erhalten erkrankte Personen mit unspezifischen Allge­mein­symp­tomen, respira­torischen Symptomen jeglicher Schwere sowie Personen mit Kontakt zu Covid-19-Fällen innerhalb der letzten 14 Tage
  • Es gilt die 3G-Regel: Zutritt nur mit negativem Coronatest (Antigen-Schnell­test max. 24 Std. alt oder PCR-Test max. 48 Std. alt), Impf­nachweis (voller Impfschutz laut Impfpass: Datum der Zweitimpfung plus 15 Tage) oder Gene­sungs­nach­weis (mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate alt). Vor Ort gibt es keine Möglichkeit zu unter Aufsicht durch­geführ­ten Selbsttests.
  • Ausgenommen von der 3G-Regel sind Schüler_innen, die regel­mäßigen Testungen im Rahmen des Schul­­besuchs unterliegen.
  • Pflicht zum Tragen einer medizi­nischen Maske (OP-Maske) für Besuchende im gesamten Haus. Bei Stufe Gelb oder Rot der Kran­ken­haus­ampel gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.
  • Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und dem 16. Geburts­tag müssen nur eine medizi­nische Gesichtsmaske tragen (auch bei Stufe Gelb und Rot der Kran­ken­haus­ampel)
  • Es gilt die Abstandsregel von min­destens 1,5 Metern zu anderen Personen
  • Bitte nutzen Sie die bereitgestellten Desinfektionsmittel im Kassen- und Sanitärbereich
  • Beachten Sie bitte die Hust- und Niesetikette und waschen Sie sich regelmäßig die Hände
  • Bezahlen Sie bitte bevorzugt bar­geld­los
  • Schulklassen und andere feste Gruppen melden sich bitte recht­zeitig vor einem geplanten Besuch, um die Voraus­setzun­gen zu klären
  • Das Fotografieren von Gruppen (Hochzeitsfotos usw.) ist nicht gestattet
  • Bei Nichtbeachtung der Rege­lun­gen behalten wir uns einen Aus­schluss vom Museumsbesuch vor