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Publikationen


 

KUNST IST KUNST


KUNST IST KUNST, der große Bildband über die Kunstsammlung des Neuen Museums in Nürnberg, liefert erstmals einen Überblick, wie er im Museum selbst aus Platzgründen niemals erlebt werden kann. Auf 400 Seiten mit rund 500 Farbabbildungen entfaltet sich ein Musée Imaginaire. Entdecken lässt sich die Reichhaltigkeit, das Niveau und das ganz eigene Profil der Sammlung. „Mit diesem Buch kann man im Museum blättern, kann genussvoll einen gedanklichen Spaziergang als Museumsflaneur unternehmen“, so Lucius Grisebach. Er und der Nürnberger Feuilletonist Friedrich J. Bröder skizzieren eingangs Geschichte, Profil und Selbstverständnis der Sammlung. Der Hauptteil des Buches allerdings ist ganz der Begegnung mit den Kunstwerken gewidmet. Nicht als nüchterner Bestandskatalog in chronologischer oder alphabetischer Reihenfolge, sondern locker-assoziativ erschließen sich dem Leser die überraschend reichen Nürnberger Museumsbestände.

 

Das Buch ist im Verlag für moderne Kunst Nürnberg erschienen und an der Museumskasse und im Buchhandel erhältlich.

 

Herausgeber Neues Museum in Nürnberg

Text Lucius Grisebach, Friedrich J. Bröder

400 Seiten, ca. 500 Abb. in Farbe, ca. 10 Abb. s/w

Paperback, 21,5 x 27 cm

58 Euro

ISBN 978-3-939738-40-4


 

Prestel-Museumsführer Neues Museum


In der Reihe der Prestel-Museumsführer erschien zur Eröffnung des Neuen Museums ein Führer durch das Haus und seine Sammlungen. Auf 128 Seiten werden Hauptwerke der Sammlungen Kunst und Design in Text und Bild vorgestellt. Der handliche Band, der an der Kasse erworben werden kann, ist ein informativer Begleiter bei individuellen Streifzügen durch das Museum. Autoren sind Lucius Grisebach, Thomas Heyden, Melitta Kliege, Josef Straßer und Birgit Suk.

 

Der Museumsführer kostet 9,95 Euro und ist auch in einer englischen Ausgabe erhältlich.

 

Deutsche Ausgabe (ISBN 3-7913-2317-2)

Englische Ausgabe (ISBN 3-7913-2318-0)

 


 

Stadtwandel Architekturführer Neues Museum in Nürnberg


Eindrucksvolle Fotos von Zooey Braun und ein kenntnisreicher Text von Oliver Herwig porträtieren das Museumsgebäude von Volker Staab. Das 30-seitige Büchlein im Westentaschenformat erschien 2005 als Band 66 in der Reihe Die Neuen Architekturführer des Berliner Stadtwandel Verlags. Wie der Museumsführer kann auch der Architekturführer an der Kasse erworben werden.

 

Der Architekturführer kostet 3 Euro und ist auch in einer englischen Ausgabe erhältlich.

 

Deutsche Ausgabe (ISBN 3-937123-37-7)

Englische Ausgabe (ISBN 3-937123-42-3)


 

Ansichten zur Architektur - Neues Museum in Nürnberg


Hrsg. Neues Museum in Nürnberg, Texte von Lucius Grisebach, Gerhard Matzig, Volker Staab im Gespräch mit Ingrid Amann, Rémy Zaugg im Gespräch mit Hans Rudolf Reust, Fotografien von Georg Aerni, Beat Presser und Margherita Spiluttini

 

Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung dreier Fotografen mit dem Museumsbau von Volker Staab: Georg Aerni untersucht die städtebauliche Situation, in die sich das Gebäude integriert, ohne dabei seine Eigenständigkeit zu verlieren. Margherita Spiluttini vertritt die klassische Architekturfotografie. Ihre streng komponierten Ansichten vermitteln Einblicke in die Struktur des Baus und seine unverwechselbare Ästhetik. Beat Presser konzentriert sich auf das Detail. Seine digitalen Aufnahmen bearbeitet er farblich am Monitor, um sie vom Bildschirm auf Farbnegativmaterial abzufotografieren.

 

Interviews mit dem Architekten Volker Staab und dem Schweizer Künstler Rémy Zaugg, der in seinem künstlerischen Beitrag zur Architektur deren Funktionen kommentiert, sowie Texte des Architekturkritikers Gerhard Matzig und des Direktors des Neuen Museums, Lucius Grisebach, runden das Buch ab.

 

Das Buch mit vielen Farbfotografien kostet 20 Euro.

 

ISBN 3-7757-0946-0

 


 

Josua Reichert
Die Schenkung Defet und andere Werke im Neuen Museum


Josua Reichert (geb. 1937) ist Drucker, oder besser gesagt: Druck-Künstler. Der Schüler HAP Grieshabers arbeitet mit unterschiedlichsten Techniken in oft langwierigen Prozessen: „Jede Technik trägt das bei, was sie zu leisten imstande ist, wenn ich sie dazu herausfordere …“. Josua Reicherts Kunst gibt zu lesen wie zu sehen, sie verwandelt Typografie und Text in Bild. Lateinische, kyrillische oder hebräische Buchstaben zeigen sich jenseits ihrer Zeichenfunktion in ihrer ganzen Schönheit. Die Poesie weitet sich über das Wort hinaus ins Anschauliche. Gedichte von Goethe oder Georg Trakl beginnen schon vor der Lektüre zu klingen.

 

Herausgeber Neues Museum in Nürnberg

Vorwort Angelika Nollert

Texte von Josua Reichert

36 Seiten, 23 Abb. in Farbe

Paperback, 15 x 20 cm

5 Euro

ISBN 978-3-941185-12-8


 

Nicola Carrino - Toshikatsu Endo - Karl Prantl
Die Schenkung Defet und andere Werke im Neuen Museum


Drei Bildhauer, drei Materialien – Eisen, Holz, Stein – und drei völlig verschiedene Ansätze. Eisentreppen von Nicola Carrino (geb. 1932), die ursprünglich passive Betrachter in aktive Gestalter verwandeln sollten: Partizipation als Mittel zur Emanzipation. Ein Kubus aus geschichteten, angekohlten Holzbalken des japanischen Bildhauers Toshikatsu Endo (geb. 1950): ein Epitaph, das die mythische Gewalt des Feuers beschwört. Schließlich drei Skulpturen von Karl Prantl (geb. 1923): das Hohe Lied auf den Stein, der in seiner ganzen Sinnlichkeit ausgekostet wird. Die eindrucksvollen Werke zeigen die ganze Bandbreite der künstlerischen Interessen des Sammlerehepaars Marianne und Hansfried Defet.

 

Herausgeber Neues Museum in Nürnberg

Vorwort Angelika Nollert

Text Thomas Heyden

28 Seiten, 10 Abb. in Farbe

Paperback, 15 x 20 cm

5 Euro

ISBN 978-3-940748-33-1


 

Nikolaus Lang
Die Schenkung Defet und andere Werke im Neuen Museum


Seit 1979, als Nikolaus Lang (geb. 1941) zur Biennale nach Sydney eingeladen wurde, lässt ihn der fünfte Kontinent nicht mehr los. Immer wieder reiste er nach Australien, um dort zu arbeiten. Es ist vor allem die untergegangene Kultur der Aborigines, die den Künstler inspiriert. Das Sichern von Spuren, das Erlernen verlorener Techniken, das Notieren von Gedanken, der Nachvollzug des Vergangenen und die Erfindung neuer, eigener Formen gehen Hand in Hand. Mit fünf seiner Werke aus der Schenkung von Marianne und Hansfried Defet stellt das Neue Museum Nikolaus Lang vor. Der dritte Band einer der Defet-Schenkung gewidmeten Reihe enthält ein Interview mit dem Künstler.

 

Herausgeber Neues Museum in Nürnberg

Text Nikolaus Lang im Gespräch mit Birgit Suk und Thomas Heyden

28 Seiten, 11 Abb. in Farbe, Paperback, 15 x 20 cm

5 Euro im Buchhandel

4 Euro an der Museumskasse

ISBN 978-3-939738-72-5


 

Günter Fruhtrunk
Die Schenkung Defet und andere Werke im Neuen Museum


Als zweite Etappe in der Reihe „Aus der Schenkung Defet. Ein Raum in der Sammlung“ präsentiert das Neue Museum ab 30. März 2007 sechs Gemälde von Günter Fruhtrunk (1923 – 1982).

 

Wie zuvor bei Gisela Kleinlein wird deutlich, wie sich die Schenkung von Marianne und Hansfried Defet mit der bestehenden Sammlung verzahnt und einzelne Werkensembles abrundet. So stammen zwei der gezeigten Fruhtrunk-Werke aus der Schenkung der Defets, ein weiteres ist (noch) Leihgabe, während die restlichen drei zur Sammlung gehören.

 

Der zeitliche Bogen der Werke spannt sich von 1955 bis 1981. Exemplarisch wird die Entwicklung Fruhtrunks skizziert: von der konstruktivistischen Komposition des Gemäldes Dominierende Parallele (1955) über die typischen Streifenstrukturen bis hin zur glühenden Farbe eines der letzten Bilder des Münchner Malers, der Oppositionellen Freude von 1981.

 

Herausgeber: Neues Museum in Nürnberg

Text: Lucius Grisebach, Raimund Stecker

24 Seiten, 6 Abb. in Farbe, 15 x 20 cm

Im Buchhandel 5 Euro, an der Museumskasse 4 Euro

ISBN 978-3-939738-41-1


 

Gisela Kleinlein
Die Schenkung Defet und andere Werke im Neuen Museum


In einer Ausstellung und einem Katalog hat das Neue Museum in Nürnberg 2002/03 die Schenkung der Nürnberger Mäzene Marianne und Hansfried Defet vorgestellt: 130 Werke von 33 Künstlern, von Peter Angermann bis Lambert Maria Wintersberger. Schon damals wurde deutlich, dass sich einige Künstler mit größeren Werkgruppen abheben. Nicht ganz zufällig schließen sich mehrere dieser Gruppen mit bereits in der Museumssammlung vorhandenen Arbeiten zusammen. Diesen Künstlerkomplexen widmen sich zukünftig – begleitet von je einem Katalog – kleine „Einzelausstellungen“. Den Auftakt macht der Katalog zu Bildhauerin Gisela Kleinlein, Düsseldorf, deren künstlerische Laufbahn in Nürnberg begann. Im Gespräch mit Susanne Wedewer gibt die Künstlerin Einblick in ihre Denk- und Arbeitsweise.

 

Herausgeber: Neues Museum in Nürnberg

Text: Susanne Wedewer

32 Seiten, 16 Abb. in Farbe, 15 x 20 cm

Im Buchhandel 5 Euro, an der Museumskasse 4 Euro

ISBN 978-3-938821-95-4


 

Im Kontext
Melitta Kliege: Formen des Erzählens. Skulpturen der achtziger und neunziger Jahre


Kunst wird erzählerisch: Nach einer Phase der Zurückführung von Kunst auf Ausssagen zum eigenen Kontext wird wieder nach Wegen gesucht, persönliche Beobachtungen und Inhalte in die Kunst einzubringen. Wie solche Erzählformen aussehen und auf welch unterschiedliche Weise sie ausgeprägt sind, ist das Thema des Buchen, dargestellt am Beispiel von Werken aus der Sammlung des Neuen Museums: Besprochen werden die dreidimensionalen Bilder von Martin Honert, die Strickbilder von Rosemarie Trockel, Arbeiten von Guillaume Bijl und Ange Leccia, die Betonskulpturen von Hubert Kiecol und Isa Genzken sowie Werke von Christine Hohenbüchler und Julian Opie.

 

Der Band kostet 8,50 Euro.

(ISBN 3-933096-29-4)

 


 

Im Kontext
Thomas Heyden: Richard Lindner


Richard Lindners grellbunte Figuren im Hard-Edge-Stil schlagen die Brücke zwischen der Klassischen Moderne Europas und den Phänomenen der amerikanischen populären Kultur. In New York fand der Künstler, der in Nürnberg Kindheit und Jugend verbracht hatte, die Anregungen für eine Bildwelt, die sich immer wieder mit der problematischen Beziehung von Mann und Frau beschäftigte. Der deutsch-amerikanische Künstler ist in der Sammlung des Neuen Museums mit zwei Gemälden und vielen Zeichnungen, Druckgrafiken und Buchillustrationen besonders prominent vertreten. Die beiden Gemälde Telephone von 1966 und Doppelporträt König Ludwig II. von 1974 werden im Zusammenhang des Gesamtwerks vorgestellt.

 

Der Band kostet 8,50 Euro.

(ISBN 3-933096-30-8)


 

Im Kontext
Melitta Kliege: Ulrich Rückriem. Eine Installaltion


Mit seinen unverwechselbaren Steinskulpturen gehört Ulrich Rückriem zu den bedeutendsten deutschen Künstlern der Gegenwart. Eigens für den Ausstellungssaal des Neuen Museums hat er eine Installation aus elf Granitwürfeln konzipiert, die vom 21. Juli bis zum 3. September 2000 in einer Ausstellung erstmals in Nürnberg zu sehen war. Die Arbeit aus dem normannischen Granit Bleu de Vire ist Teil einer Werkgruppe, in welcher der Künstler seine Skulpturen nach einer festen Regel auf einem Quadratraster verteilt. Nachdem er bereits andere Versionen mit Stelen und Platten für den Außen- und Innenraum geschaffen hat, bezieht er sich hier auf die geometrische Form des Würfels. Ausgehend von der Nürnberger Installation, die jetzt Bestandteil der Sammlung des Neuen Museums ist, dokumentiert das Buch diese aktuelle Werkgruppe und erläutert gleichzeitig die Arbeitsweise des Künstlers im Gesamtœuvre.

 

Der Band kostet 8,50 Euro.

(ISBN 3-933069-37-5)

 


 

Ausstellungskataloge

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