Sammlungspräsentation

Manuel Franke. Colormaster N, 2017

Der Düsseldorfer Bildhauer Manuel Franke (geb. 1964) hat in Nürnberg mit großen Kunst-am-Bau-Projekten für das „TM 50" und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie durch eine spektakuläre Intervention in der Albrecht Dürer Gesellschaft auf sich aufmerksam gemacht.

Im Neuen Museum verwandelt er nun einen Raum und verknüpft darin zum ersten Mal zwei unterschiedliche Werkkomplexe: „Weißes Fassadenblech wölbt sich in den weißen Museumsraum hinein. Es schwingt wie eine riesige Welle, löst sich von der Wand und neigt sich kühn auf den Betrachter zu. Das Trapezprofil, eigentlich aus der Gewerbearchitektur kommend, steht in schroffem Gegensatz zu der kostbaren, achatartigen Anmutung zweier großer Glasbilder. Zwei konträre künstlerische Vorgehensweisen werden wie in einer chemischen Reaktion zusammengebracht, gegenübergestellt, miteinander verwoben." (Manuel Franke)

Kooperation

Eine Kooperation des Neuen Museums mit der Sammlung Kerstin Hiller und Helmut Schmelzer