Jakub Julian Ziółkowski, "Untitled (Magic Hat)", 2007
beendet am
24
09
2017

Sammlungspräsentation

Jakub Julian Ziółkowski.
Das Leben selbst

Werke aus der Sammlung Martin

"Mir machen nicht die Bilder Angst, sondern das Leben selbst", sagt der polnische Maler Jakub Julian Ziółkowski (geb. 1980), der Anfang der 2000er Jahre in der Kunstszene seiner Heimat auf sich aufmerksam machte. Seine surrealen, obsessiven, mitunter makabren und bizarren Darstellungen, die sich ungeniert in der Kunstgeschichte bedienen, bescherten ihm raschen Erfolg.

2013 wurden mehrere seiner Werke auf der Biennale in Venedig im Rahmen der Hauptausstellung Il Palazzo Enzyclopedico im Arsenale präsentiert.

15 Gemälde und Zeichnungen aus der Sammlung Herbert und Traudl Martin beweisen Ziółkowskis unbändige Lust am Bild. "Malerei ist eine verrückte Maschine, die sich selbst antreibt", erklärt der Künstler. "Und je schneller sie wird, desto unberechenbarer werden die Entscheidungen und unkonventioneller die Ergebnisse." Ziółkowskis Bilder scheren sich nicht im Geringsten darum, ob sie gegenständlich oder abstrakt sind. Ihr einziger Maßstab ist das Leben selbst.