Veranstaltung
am 25.01.2018

Architecture & Reconstruc­tion

Symposium

In englischer Sprache

Seit jeher wird das japanische Territorium von Naturkatastrophen heimgesucht. Zu der schweren Last der Erdbeben, Taifune und Tsunamis addieren sich in heutiger Zeit menschengemachte Risiken wie der nukleare Supergau, die Zerstörung von Kulturlandschaften, die Folgen des Klimawandels. Katastrophen alarmieren zwar die Weltöffentlichkeit, doch die großen Aufgaben des Wiederaufbaus beginnen erst, wenn das Medieninteresse längst verebbt ist.

Das Symposium fragt nach den Aufgaben von Architekten, Soziologen und Stadtplanern beim Wiederaufbau verwüsteter Landstriche und Küstengebiete. Was muss bei der Planung neuer Wohnungen und Quartiere beachtet werden? Wie müssen die neuen Lebenswelten beschaffen sein, damit die Bewohner in ihnen heimisch werden können? Wie verhalten sich Architektur und Planung im Hinblick auf zukünftige Gefährdungen?

Der Eintritt ist frei.

16 Uhr

Architectural Behaviorology. Creating Better Accessibility to the Local Resources

Momoyo Kaijima, Atelier Bow-Wow, Tokyo / Associate Prof. of Art and Design Faculty, University of Tsukuba / Prof. of Architectural Behaviorology, ETHZ

17 Uhr

Empathy and Engagement: Social Resilience in Everyday Live After the Disaster

Dr. Izumi Kuroishi, Prof. of the School of Cultural and Creative Studies, Aoyama Gakuin University, Tokyo

18 Uhr

Personal Landscape

Naoya Hatakeyama, Photographer, Tokyo / Prof. of New Media Department, Graduate School of Film and New Media, Tokyo University of the Arts

19 Uhr

Conclusion / Discussion: The Ethics and Aesthetics of Reconstruction

Dr. Murielle Hladik and Prof. Axel Sowa, RWTH-Aachen University

Kooperation

Eine Co-Organisation des Neuen Museums mit der RWTH-Aachen University