Wieder-Öffnung ab 12. Mai 2020!

Seit Dienstag, den 12. Mai 2020 hat das Neue Museum wieder für Besu­cher­_in­nen geöffnet. Wir freuen uns sehr, Sie wieder persönlich bei uns begrüßen zu können!

Zum Schutz vor Covid-19 haben wir die staatlichen Vorgaben umgesetzt und zahlreiche Vorkehrungen getroffen. Bitte informieren Sie sich über die not­wendig gewordenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen für einen mög­lichst sicheren Museums­auf­enthalt.

Wir bedanken uns für Ihre Unter­stüt­zung und freuen uns auf Ihren Besuch.


Sammlung
von 08.02.2005 bis 08.05.2005

Via Lewandowsky. Zur Lage des Hauptes

Sammlungspräsentation

Via Lewandowsky. Zur Lage des Hauptes

Via Lewandowsky (geb. 1963) stammt aus Dresden und gehörte in den achtziger Jahren zur Gruppe der so genannten Autoperforationsartisten. Seine Kunst ist politisch, sie handelt von der Verletzlichkeit der menschlichen Körper und Seelen, aber auch von den Wunden, die die Geschichte schlägt. Der zwölfteilige Zeichnungszyklus Zur Lage des Hauptes ging hervor aus seinem Beitrag zum Ausstellungsprojekt Die Endlichkeit der Freiheit, das 1990 in Berlin parallel zu den Wiedervereinigungsfeierlichkeiten stattfand. Lewandowsky hatte einem sozialistisch-realistischen Wandbild von Max Lingner am Ost-Berliner Haus der Ministerien eine Frottage des Siegessäulen-Mosaiks von Anton von Werner vorgeblendet. Am 7. Oktober 1990 wurde diese Installation von Teilnehmern einer Anti-Vereinigungs-Demonstration zerstört.