Sammlung
von 01.11.2013 bis 23.02.2014

Karl Hagedorn. Zeichnungen

Sammlungspräsentation

Karl Hagedorn. Zeichnungen

2009 konnte das Werk des deutsch-amerikanischen Malers
Karl Hagedorn (1922–2005) zum ersten Mal umfassender im
Neuen Museum vorgestellt werden. Ermöglicht wurde dies durch Diana Cavallo, die Witwe des Künstlers, die wichtige Werke Karl Hagedorns dem Museum schenkte. Nur vier Jahre später wird die Schenkung durch eine Reihe von Zeichnungen aus verschiedenen Jahrzehnten erweitert.

Kein anderes Medium ermöglicht einen so intimen Einblick in das künstlerische Denken wie die Zeichnung. Neben selbstständigen Zeichnungen werden auch Skizzenbücher ausgestellt, in denen die Entwicklung von Hagedorns Kunst greifbar wird.

»Meine Malerei entwickelte sich aus der menschlichen Figur heraus«, sagte der Künstler. »In der Mitte der sechziger Jahre begann ich damit, die Figur zu zerlegen und mit den sie umgebenden Teilen zu integrieren.«
Die Parallelisierung von Körper und Maschine wurde zum beherrschenden Thema. Der »Mechanismus des Organischen, das elektrisch-chemisch-physische Gehirnsystem, das neurologische System, die Funktion der Zellen, die Teilbarkeit der ›unteilbaren‹ Atome und ihre Beziehung zu uns, zur Welt, zum Makrokosmos und zum Mikrokosmos« rückten in den Mittelpunkt der Kunst von Karl Hagedorn.