Ausstellung
ab 25.10.2019 bis 06.01.2020

Out Of Order

Werke aus der Sammlung Haubrok, Teil 1

Zweiteilige Ausstellung mit zwei Laufzeiten

Es folgen zwei Ausstellungsteile mit unterschiedlichen Präsentationsformen aufeinander:

Teil 1: Laufzeit 25. Oktober 2019 bis 6. Januar 2020

Teil 2: Laufzeit 17. Januar bis 1. März 2020

Über die Ausstellung

Die 1990er Jahre werden in der bil­den­den Kunst mit konzeptueller Schärfe und for­malästhetischer Reduktion ver­bunden. Aber auch mit Freiheit der For­mate und Erweiterung des kura­to­ri­schen Handelns. In dieser Zeit begann das umtriebige Ehe­paar Axel und Bar­bara Haubrok eine beachtliche Samm­lung aufzubauen, de­ren Fokus auf in­ter­nationalen Tendenzen der Konzept­kunst liegt. Die Sammler interes­sieren sich insbesondere für Skulpturen und Objekte in musealer Größe, aber auch für stringente Positionen der Fotografie und des Films genauso wie der ab­strak­ten Malerei. Minimalistisch, oftmals schwarz-weiß oder mono­chrom, aber auch charmant und heiter sind die Werke ihrer mittlerweile über 1000 Arbeiten umfas­senden Sammlung.

Am charakteristischsten sind dabei je­ne, hinter denen sich bei formal stren­ger Sachlichkeit reichlich Humor ver­birgt. Die Sammlung umfasst wichtige Werk­konvolute von Carol Bove, Martin Boyce, Martin Creed, Hans-Peter Feld­mann, Isa Genzken, Wade Guyton, Ge­org Herold, Jonathan Monk, Charlotte Posenenske. Florian Pumhösl, Willem de Rooij, Karin Sander, Wolfgang Till­mans, Christopher Williams, Franz West, Haegue Yang und Heimo Zober­nig.

Das Ehepaar Haubrok wurde vom Neu­en Museum eingeladen, eine sehr per­sön­liche Präsentation für den gro­ßen Ausstellungssaal zu erarbeiten. Der Ausstel­lungs­titel Out of Order zeugt da­bei vom Witz und der Non-Kon­for­mität der Sammler, die besonders „unor­dent­liche“, doppelbödige und hinter­grün­di­ge Positionen im Blick haben.

Ausstellungsformat

Ausschnittsweise werden in zwei auf­einander folgenden Teilen die Samm­lungs­schwer­punkte Skulptur so­wie Malerei, Zeichnung und Fotografie gezeigt. Die Präsentations­form der Ausstellung – in Teil 1 nur stehende Readymades und Skulpturen, in Teil 2 nur hängende Bilder – ver­deutlicht einerseits den konzep­tuellen Ansatz der Sammlung, andererseits entstehen dadurch viele neue Bezüge zwischen den Werken, zumal einige Künstler­po­si­tio­nen in beiden Ausstel­lungs­teilen präsent sind“, so Axel Haubrok.

Das Neue Museum Nürnberg freut sich, eine der wichtigsten deutschen Samm­lungen der Gegenwarts­kunst erstmals im süddeutschen Raum prä­sentieren zu können.