Wieder-Öffnung ab 12. Mai 2020!

Seit Dienstag, den 12. Mai 2020 hat das Neue Museum wieder für Besu­cher­_in­nen geöffnet. Wir freuen uns sehr, Sie wieder persönlich bei uns begrüßen zu können!

Zum Schutz vor Covid-19 haben wir die staatlichen Vorgaben umgesetzt und zahlreiche Vorkehrungen getroffen. Bitte informieren Sie sich über die not­wendig gewordenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen für einen mög­lichst sicheren Museums­auf­enthalt.

Wir bedanken uns für Ihre Unter­stüt­zung und freuen uns auf Ihren Besuch.


Klarissenplatz
von 05.12.2017 bis 18.02.2018

Philipp Messner

CLOUDS

Der Künstler Philipp Messner aktivierte am Mittwoch, 7. Februar 2018 die Schneekanone auf dem Klarissenplatz.

Für begrenzte Zeit erwartet die Besucher ein winterlicher Klarissenplatz in bunter Färbung.

Das Projekt CLOUDS ist eine performative Installation, bei der herkömmliche Schneekanonen, wie sie in alpinen Skiregionen zur Simulation des Naturschnees vorkommen, in den Stadtraum transferiert werden. Durch die Beigabe von Farbe in den Wasserzulauf erzeugt die Maschine für einen Moment kolorierten Kunstschnee und erschafft so ein malerisches, begehbares Feld aus kristallinen Farbschichten.

Über einen Zeitraum von gut einem Monat wird der Klarissenplatz zum optionalen Ort des Geschehens, bei dem die Fiktion, das Warten auf das Ereignis Teil des Projektes wird. Denn die Schneekanone kommt erst dann zum Einsatz, wenn sich die meteorologischen Bedingungen, bei zirka -3 Grad Celsius, einstellen.

CLOUDS beschäftigt sich mit unseren Vorstellungen von Künstlichkeit und Realität. Das Projekt ist zugleich Kommentar und Dekonstruktion dessen, was von uns als (natürliche) Umwelt wahrgenommen wird. Der farbige Schnee verweist auf das Phänomen von natürlich erscheinenden, aber künstlich hervorgebrachten Realitäten. Seine Artifizialität thematisiert zugleich die durch den Menschen veränderten Bedingungen unseres Lebensraums.

CLOUDS beschäftigt sich zudem mit unserer Wahrnehmung von Räumlichkeit und Materialität, auf einer skulpturalen Ebene mit der Frage nach dem Zustandekommen von Materie in ihren verschiedenen Aggregatzuständen. Im Material des Schnees lassen sich diese Prozesse fast modellhaft abbilden. Zunächst lediglich partikelhafter Wasserstaub, sedimentiert sich der tosende, farbige Eisnebel letztlich zu einem begehbaren Feld und lässt einen realen Raum entstehen, der von den Betrachtern körperlich erlebt werden kann.

Die Prozesshaftigkeit, aber auch der Aspekt des Ephemeren und Nicht-Steuerbaren sowie auch die Kunst der Verführung sind Bestandteile dieser temporären Installation.

Kooperation

Eine Kooperation des Neuen Museums mit bayern design

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