Wieder-Öffnung ab 12. Mai 2020!

Seit Dienstag, den 12. Mai 2020 hat das Neue Museum wieder für Besu­cher­_in­nen geöffnet. Wir freuen uns sehr, Sie wieder persönlich bei uns begrüßen zu können!

Zum Schutz vor Covid-19 haben wir die staatlichen Vorgaben umgesetzt und zahlreiche Vorkehrungen getroffen. Bitte informieren Sie sich über die not­wendig gewordenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen für einen mög­lichst sicheren Museums­auf­enthalt.

Wir bedanken uns für Ihre Unter­stüt­zung und freuen uns auf Ihren Besuch.


Ausstellung
von 02.07.2015 bis 27.09.2015

Hexagonal Water Pavilion. Jeppe Hein

Bereits zum viertel Mal in Folge präsentiert das Neue Museum auch in diesem Jahr die Brunneninstallation Hexagonal Water Pavilion des dänisch-deutschen Künstlers Jeppe Hein auf dem Klarissenplatz.

Mit großzügiger Unterstützung von Stiftungsgeldern und Spenden 2013 erworben, erfreut sich das temporäre Kunstwerk größter öffentlicher Beliebtheit und begeistert mit seinem interaktiven Charakter. Wir freuen uns außerordentlich, dass der Ankauf des Hexagonal Water Pavilion für das Neue Museum ermöglicht wurde und danken erneut allen Spendern und Unterstützern. Der Wasserpavillon zog 2014 rund 80.000 Besucher an.

Mit seinen Arbeiten, die den Bereich der Bildenden Kunst zur Architektur und zum Design hin erweitern, thematisiert Jeppe Hein die veränderlichen Grenzen zwischen Gegensätzen wie Innen und Außen oder Aktion und Reaktion. Seine Arbeiten verbinden ihren Funktionalismus immer auch mit einer sinnlichen und räumlichen Erfahrung der Betrachter. Häufig werden die Besucher durch Interaktivität und Kommunikation in die künstlerischen Arbeiten mit einbezogen. So auch bei der Installation Hexagonal Water Pavilion, einer Skulptur im öffentlichen Raum in Form eines begehbaren Brunnens. Auf den ersten Blick sieht dieser Wasserpavillon unzugänglich aus. Doch wie zufällig werden einzelne Wasserwände ausgeschaltet und dem Besucher so ein Weg durch das Wasserlabyrinth ermöglicht.

Jeppe Hein selbst bezeichnet seine Kunst als „Werkzeug für Kommunikation und Dialog" – dies konnte in den Sommermonaten der letzten Jahre auf dem Klarissenplatz erneut auf das Wunderbarste bewiesen werden. Der „Brunnen" von Jeppe Hein ist inzwischen gleichsam zu einem neuen Wahrzeichen der Stadt geworden, der Klarissenplatz zu einem Anziehungs- und Treffpunkt in bislang nicht gekanntem Maße. Insgesamt führte das Projekt von Jeppe Hein auch zu einer deutlichen Aufwertung des öffentlichen Raums in Nürnberg.

Unterstützt durch Rudolf Wöhrl AG