Wieder-Öffnung ab 12. Mai 2020!

Seit Dienstag, den 12. Mai 2020 hat das Neue Museum wieder für Besu­cher­_in­nen geöffnet. Wir freuen uns sehr, Sie wieder persönlich bei uns begrüßen zu können!

Zum Schutz vor Covid-19 haben wir die staatlichen Vorgaben umgesetzt und zahlreiche Vorkehrungen getroffen. Bitte informieren Sie sich über die not­wendig gewordenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen für einen mög­lichst sicheren Museums­auf­enthalt.

Wir bedanken uns für Ihre Unter­stüt­zung und freuen uns auf Ihren Besuch.


Ausstellung
von 25.06.2010 bis 01.08.2010

Joachim Bandau

Grusinische Tänzer

1972 fuhren sie zum ersten und letzten Mal in Nürnberg: die Grusinischen Tänzer (1971) von Joachim Bandau (geb. 1936). Die kinetischen Skulpturen aus weißem, tiefgezogenem Kunststoff (Terluran) sind aus acht verschiedenen Elementen eines raffinierten Modulsystems zusammengesetzt. Langsam bewegen sie sich durch den Raum, stoßen gegeneinander, kehren um, bleiben unvermittelt stehen, fahren weiter: Ein Roboter-Ballett, das gleichzeitig fasziniert und beklommen macht.

Die Grusinischen Tänzer werden für eine Ausstellung reaktiviert, die einer Werk­gruppe von anthropomorphen Skulpturen Bandaus aus den späten sechziger und frühen siebziger Jahren gewidmet ist. In ihrer an zeitgenössisches Design und Science-Fiction-Phantasien angelehnten Formensprache erscheinen diese Plastiken heute wieder ganz gegenwärtig. Sie können als »Personifizierungen unserer subjektiven und kollektiven Probleme« verstanden werden, sind dabei aber von bestechender Schönheit. Nicht weniger als die Zukunft des Menschen in einer zunehmend technisierten Welt ist ihr unvermindert aktuelles Thema.