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Ausstellungskataloge


 

Internationaler Faber-Castell Preis für Zeichnung 2012
Faber-Castell International Drawing Award 2012


Sevda Chkoutova, Trisha Donnelly, Sabine Moritz, Paulina Olowska, Jorinde Voigt

 

Viele Künstlerinnen und Künstler haben mit der Zeichnung eine eigene spezifische Form entwickelt, um den ihnen wichtigen Inhalten eine adäquate Sprache zu verleihen. Um die Zeichnung in ihrer Bedeutung als zeitgenössisches Medium herauszustellen, hat das Unternehmen Faber-Castell in Kooperation mit dem Neuen Museum in Nürnberg einen neuen Kunstpreis ausgelobt, den „Internationalen Faber-Castell Preis für Zeichnung“. Fünf Künstlerinnen wurden von international renommierten Nominatoren vorgeschlagen und präsentieren ihre Arbeiten im Neuen Museum in Nürnberg. Am Vorabend der Ausstellungseröffnung wurde durch eine ebenfalls international besetzte Jury Trisha Donnelly als Preisträgerin gekürt. Die begleitende Publikation stellt die unterschiedlichen Positionen vor und spiegelt einmal mehr, was Zeichenkunst heute zu leisten vermag.

 

Vorwort von Angelika Nollert, Einführung von Melitta Kliege (Ausstellung und Katalog), Kurztexte von Chris Dercon, Stella Rollig, Beatrix Ruf, Lisa Sintermann, Joanna Zielinska

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 13. Juli bis 21. Oktober 2012

136 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, broschiert, 32 x 24 cm

Verlag für moderne Kunst Nürnberg

ISBN 978-3-86984-365-0

28,- Euro


 

30 Künstler / 30 Räume


Ulf Aminde, Ole Aselmann, Nairy Baghramian, Winfried Baumann, Michael Beutler, John Bock, Ulla von Brandenburg, Stefan Burger, Marc Camille Chaimowicz, Mariechen Danz, Max Frisinger, Petrit Halilaj, Jeppe Hein, Christine & Irene Hohenbüchler, Sabine Hornig, Florian Hüttner, Zilla Leutenegger, Michaela Melián, Isa Melsheimer, Alice Münch, Karsten Neumann, Olaf Nicolai, Tobias Rehberger, Egill Sæbjörnsson, Kateřina Šedá, Santiago Sierra, Vincent Tavenne, Rosemarie Trockel, Tatiana Trouvé, Florian Tuercke

 

Raum in der zeitgenössischen Kunst und die mannigfachen aktuellen Positionen zu diesem Thema – dies steht im Mittelpunkt des Katalogs zur Ausstellung 30 Künstler/30 Räume. Gezeigt werden sowohl von Künstlern gestaltete Räume als auch Arbeiten, die sich mit der Erfahrung von Raum auseinandersetzen, ohne dabei zwangsläufig einen eigenen physischen Raum zu benötigen. Das Spektrum reicht vom physisch erlebbaren, architektonisch oder installativ geprägten Raum bis zum »inneren«, dem psychischen Raum, von der für fiktive Erzählungen geschaffenen Bühne bis hin zum soziologischen, zum politischen und nicht zuletzt medialen Raum. Die von vier Institutionen gemeinsam entwickelte Ausstellung steht auch für die starke Präsenz der zeitgenössischen Kunst in dieser Stadt. Die zur Ausstellung „30 Künstler / 30 Räume“ erschienene Publikation geht durch ihren Charakter einer Materialiensammlung zum Thema Raum in der zeitgenössischen Kunst über einen reinen Ausstellungskatalog hinaus. Der Katalog beinhaltet Thementexte und Essays ebenso wie Kurztexte zu den beteiligten Künstlern und von diesen selbst konzipierte Bildstrecken über jeweils drei Doppelseiten.

 

Texte von Franz Xaver Baier, Stephan Günzel, Melitta Kliege, Elke Krasny, Angelika Nollert, Kathleen Rahn Ellen Seifermann, Manfred Rothenberger, Jan Verwoert

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 17. März bis 17. Juni 2012

320 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, broschiert, 29 x 22 cm

Verlag für moderne Kunst Nürnberg

ISBN 978-3-86984-320-9

28,- Euro


 

Gespenster, Magie und Zauber.
Konstruktionen des Irrationalen in der Kunst von Füssli bis heute


Joseph Beuys, Anna & Bernhard Blume, Ulla von Brandenburg, Lili Fischer, Tobias Gerber, Christian Jankowski, Sigmar Polke, Arnulf Rainer, Thomas Schütte, Nina von Seckendorff, Antoni Tàpies, Miwa Yanagi.

 

Johann Heinrich Füssli und Shakespeares Welt der Geister; Goethe und der Faust-Stoff; Gabriel von Max und der Spiritismus; Japanische Gespenstergeschichten im Ukiyo-e; Zaubervogel und Seegespenst – Alfred Kubin; Sammlung Prinzhorn; Paul Klee: Geister-luft-Zug

 

Immer wieder tauchen sie auf, Motive des Irrationalen und Szenerien des Unheimlichen, auch in der ganz zeitgenössischen und jüngsten Kunst. „Tischrücken“ bei Sigmar Polke, „Geister“ bei Thomas Schütte oder Wahrsagerei bei Christian Jankowski. Künstler beschäftigen sich mit Materialisationsphänomenen, Levitationen oder mediumistischer Telekinese. Wovon leiten sich Motive wie Geistererscheinungen, Zauberei und magische Phänomene in der Kunst ab? Wie in der bildenden Kunst ein Zugriff auf solche übersinnliche Themen von Magie, Spiritismus und Zauberei funktioniert, damit beschäftigt sich diese Ausstellung anhand von mehr als 130 Werken von gut 40 Künstlern. Die Ausstellung ist in zwei Gruppen geteilt, einerseits die zeitgenössischen Positionen und andererseits in Rückblicke in die Geschichte der Kunst. Spotartig beleuchten sie bis in die Gegenwart hinein wirksame Standpunkte.

 

Vorwort von Angelika Nollert, Einleitung von Melitta Kliege, Beiträge von Petra Maisak, Leiterin des Frankfurter Goethe-Hauses, Thomas Röske, Leiter der Prinzhorn Sammlung in Heidelberg, Merle Walter, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Museum für Asiatische Kunst in Berlin, Osamu Okuda, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum Paul Klee in Bern, Ulrike Hammad, Leiterin der Sammlung Faber-Castell in Stein, Christine Walter, München, sowie Maike Teubner.

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 18. November 2011 bis 26. Februar 2012

160 Seiten, ca. 150 farbige Abbildungen, broschiert, 26 x 21 cm

Verlag für moderne Kunst Nürnberg

ISBN 978-3-86984-292-9

24,- Euro, während der Laufzeit der Ausstellung im Museum: 19,80


 

1 x Museum, 10 x Rooms, 11 x Works, Jeppe Hein


Der dänische Künstler Jeppe Hein (geb. 1974) hat eigens eine Ausstellung für das Neue Museum zusammengestellt. In der Reihe der installativen Ausstellungen des Neuen Museums hat er in einzigartiger Weise ein Konzept entwickelt, aus seinem noch jungen Werk eine Retrospektive aus insgesamt 11 Werken von 2002 bis 2010 zu bilden. Verbunden hat er diese Werke in einer eigenständigen Architektur, die jedoch nicht dreidimensional angelegt, sondern in Grundrisslinien zweidimensional auf dem Boden markiert ist. Eine inhaltliche Klammer ist das speziell für diese Ausstellung entstandene Werk „Please cross the line“, das auf ein grundlegendes Thema der Kunst von Hein verweist. Der Katalog macht in einem bebilderten Ausstellungsrundgang die gesamte Installation zugänglich. Ein einführender Text der Kuratorin der Ausstellung erläutert Inhalte und Anlage sowohl der Einzelwerke als auch des Ausstellungszusammenhanges.

 

Vorwort von Angelika Nollert, Einführung von Melitta Kliege. Alle ausgestellten Arbeiten sind abgebildet.

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 22. Oktober 2010 bis 6. Februar 2011, 48 Seiten, 39 farbige Abbildungen, geheftet, 28 x 21 cm

Verlag für moderne Kunst Nürnberg

ISBN 978-3-86984172-4

10,- Euro


 

Joachim Bandau. Grusinische Tänzer/Skulpturen 1968 - 1974


Die Ausstellung ist einer Werkgruppe von anthropomorphen Skulpturen des in Aachen lebenden Künstlers Joachim Bandau (geb. 1936) gewidmet, die aus den Jahren 1968 bis 1974 stammen. Die ausgestellten Skulpturen dokumentieren Bandaus intensive, durchaus auch im politischen Sinne zu verstehende Auseinandersetzung mit dem Bild des Menschen im Spannungsfeld von gesellschaftlichen Zwängen und einer entfremdenden Technik. Sie können als „Urbilder einer fortschreitend sich deformierenden Gesellschaft“ (Joachim Bandau) interpretiert werden. Im Mittelpunkt stehen die acht selbst fahrenden Skulpturen „Grusinische Tänzer“, die der Ausstellung den Titel gaben.

 

Vorwort von Angelika Nollert und Thomas Heyden, Texte von Jürgen Morschel und Rolf Wedewer. Alle ausgestellten Werke sind abgebildet.

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 25. Juni bis 1. August 2010, 24 Seiten, 13 Abbildungen, geheftet, 28 x 23 cm

Verlag für moderne Kunst Nürnberg

ISBN 978-3-86984-122-9

10,- Euro


 

Claus Bury
Maßstabssprünge


Der Frankfurter Künstler Claus Bury (geb. 1946), der durch seine großen architektonischen Skulpturen in Landschaften und städtischen Räumen bekannt geworden ist, wird in Nürnberg zum ersten Mal in allen Facetten seines künstlerischen Schaffens vorgestellt. Die Ausstellung ist programmatisch als interdisziplinäres Projekt geplant. Der Künstler, der eine Ausbildung als Goldschmied absolvierte, hat anfänglich Schmuckstücke geschaffen, die sich durch ihre ungewohnten Materialien wie farbiges Acrylglas und farbige Metall-Legierungen auszeichnen. Die Ausstellung in Nürnberg präsentiert erstmalig in größerem Umfang die frühen Schmuckstücke und Schmuckentwürfe des Künstlers ab den sechziger Jahren sowie seine fotografische Serie gefundener „Bauernarchitekturen“, die als work in progress entsteht. Darüber hinaus werden Architekturmodelle gezeigt sowie die raumgreifende begehbare Skulptur „Gewächshaus für Gedanken“, durch die die Besucher andere Positionen und Perspektiven einnehmen können. Der vom Künstler konzipierte umfangreiche Katalog gibt einen Überblick zum Gesamtwerk des Künstlers.

 

Vorwort von Angelika Nollert und Florian Hufnagl, Gespräch mit Claus Bury von Angelika Nollert und Florian Hufnagl, Texte von Jörg van den Berg und Ellen Maurer Zilioli

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 9. März bis 13. Juni 2010

248 Seiten, 136 Abbildungen, davon 59 in Farbe, cartoniert, 24.5 x 17,5 cm

 

Verlag für moderne Kunst Nürnberg

ISBN 978-3-86984-032-1

29,- Euro, während der Laufzeit der Ausstellung im Museum: 20,- Euro


 

Daniel Buren
MODULATION. Arbeiten in situ


Nach vielen Jahren ist erstmals wieder eine umfangreiche in-situ-Ausstellung des renommierten, international agierende Künstlers Daniel Buren in einem deutschen Museum zu sehen: In seiner speziell für das Neue Museum entwickelten Ausstellung „Modulation“ greift der französische Künstler markante Teile der Museumsarchitektur auf. Speziell für die Fassade, für das Foyer und das Treppenhaus sowie für den Ausstellungssaal entwirft Buren eigene Werke, die einzigartige und unverwechselbare Situationen entstehen lassen. Der reich bebilderte Katalog zu dieser Ausstellung dokumentiert das gesamte Projekt anhand einer fotografischen Bildstrecke, einem einführenden Text der Kuratorin dieser Ausstellung sowie technischer Erläuterungen des Künstlers selbst.

 

Vorwort von Angelika Nollert, Einführung von Melitta Kliege, technische Angaben von Daniel Buren. Alle ausgestellten Arbeiten sind abgebildet.

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 16. Oktober 2009 bis 14. Februar 2010.

52 Seiten, 61 farbige Abbildungen, geheftet, 31,5 x 23, 5 cm

Verlag für moderne Kunst Nürnberg

ISBN 978-3-86984-017-8

10,- Euro


 

Prinzip Morandini
Marcello Morandini - Design, Kunst, Architektur


Quadrat, Kreis, Dreieck – die geometrischen Grundformen sind Ausgangspunkt der Arbeiten von Marcello Morandini, die sich zwischen Kunst und Design bewegen. Mit mathematischer Genauigkeit entwickelt er flache und raumgreifende Kunstwerke, Architektur und Designobjekte, die trotz oder gerade wegen ihrer Systematik und logischen Konsequenz Vergnügen bereiten. Ob ›fine arts‹, Architektur oder Design – Morandini, der auch diesen Katalog gestaltet hat, ist seit fast einem halben Jahrhundert ein Grenzgänger. Und in dieser Spannweite liegt nicht nur eine besondere Qualität, sondern auch das Verständnis des Künstlers: die ganzheitliche Sicht auf die Dinge.

 

Vorwort von Angelika Nollert und Florian Hufnagl, Texte von Angelika Nollert, Marcello Morandini. Alle ausgestellten Werke sind abgebildet.

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 13. Februar bis 1. Juni 2009

240 Seiten, zahlreiche Abbildungen, broschiert, 15 x 21 cm

Verlag für moderne Kunst Nürnberg

ISDN 978-3-941185-28-9

19,80 Euro.


 

Who killed the painting?
Werke aus der Sammlung Block im Neuen Museum in Nürnberg


„Mainstream-Kunst, Kunstmarkt-Kunst ist langweilig“, sagt René Block. Abseits des Gängigen, außerhalb eng gesteckter Grenzen bewegt er sich seit den sechziger Jahren – ob als Galerist, Kurator oder Sammler. Seit Anfang der neunziger Jahre gilt sein Interesse vor allem der Peripherie: der Türkei, den Ländern des Balkans und Skandinaviens. Von Anfang an besitzt das Neue Museum große Teile der Sammlung Block als Dauerleihgabe. Zahlreiche weitere, darunter viele jüngere Werke sind unlängst hinzugekommen. Sie zeigen, wie sich die Sammlung seit ihren Fluxus-Anfängen weiterentwickelt hat. Der Katalog ist das aktuellste Handbuch zu einem der wichtigsten Protagonisten der internationalen Kunstszene.

 

Vorwort von Angelika Nollert, Grußwort von Carsten Ahrens, Texte von Lars Blunck, Barbara Heinrich, Thomas Heyden, Nataša Ilić und Michael Hirsch, Gabriele Knapstein, Wolfgang Rathert.

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 31. Oktober 2008 bis 25. Januar 2009

256 Seiten, 228 Abbildungen, davon 169 in Farbe, broschiert 16 x 23 cm

20,- Euro


 

Manfred Pernice. Que-Sah


In einer über den gesamten Ausstellungssaal angelegten Installation hat der in Berlin lebende Künstler Manfred Pernice frühere Werke, wie die Doseninstallationen von 2000, „Rückriem/Böll Peilung“ von 2006 oder „Bankomat“ von 2005, mit ganz neuen Arbeiten zu einer Ausstellung verbunden. Es entstand eine neue Variante der Werkfolge „Fiat“, aber auch die ungewöhnliche Ausstellung in der Ausstellung, die „Sonderausstellung (wischi-waschy)“. Der Katalog erschließt nicht nur die Ausstellung in einem bebilderten Rundgang, sondern schließt ein Desiderat: Erstmals ist hiermit eine Publikation entstanden, die einen Überblick gibt über das Gesamtwerk des Künstlers. Denn neben einer Bildstrecke zur Nürnberger Ausstellung gibt es einen umfangreichen Textteil verschiedner Autoren. Vor allem der dritte Katalogteil eröffnet dann in einer visuellen Dokumentation der Ausstellungen von Manfred Pernice Informationen zur gesamten Ausstellungsgeschichte des Künstlers.

 

Texte von Jennifer Allen, Sabeth Buchmann, Melitta Kliege, Angelika Nollert, Jan Verwoert. Alle ausgestellten Werke sind abgebildet.

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 25. April bis 6. Juli 2008, 208 Seiten, reich bebildert, broschiert, 25 x 20 cm

Verlag für moderne Kunst Nürnberg

ISBN 978-3-940748-53-9

38,- Euro


 

Wenn Handlungen Form werden.
Ein neuer Realismus in der Kunst seit den fünfziger Jahren


Arman, César, Christo, Tony Cragg, Arpad Dobriban, Signe Guttormsen, Leni Hoffmann, San Keller, Imi Knoebel, Peter Kubelka, Reinhard Mucha, Saburo Murakami, Claes Oldenburg, Arnulf Rainer, Florian Slotawa, Daniel Spoerri, Simon Starling, Günther Uecker

 

Der Aufbruch um 1960 im Umkreis der Künstler des Nouveaux Realisme und dessen Folgen ist Ausgangspunkt für eine Gegenüberstellung und Neubetrachtung von Werken seit den fünfziger Jahren bis heute. Den Abstraktionen der fünfziger Jahre wurde um 1960 ein neuer Realismusbegriff entgegengesetzt, bei dem nicht die Wiedergabe der Gegenstandswelt, sondern Tätigkeiten und damit das Handeln des Künstlers als Wirklichkeit verstanden werden. Diese neue Herangehensweise wird als konzeptuelle Wende in der jüngeren Kunstgeschichte bewertet. Die Ausstellung beobachtet, wie sich ein handlungsbezogener Kunstbegriff bis in die Gegenwart hinein entwickelt hat.

 

Vorwort Angelika Nollert, Einführung Melitta Kliege (Kuratorin der Ausstellung). Alle ausgestellten Werke sind abgebildet.

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 16. November 2007 bis 24. Februar 2008 (verlängert bis 30. März 2008).

96 Seiten, 80 Abbildungen, davon 71 in Farbe, broschiert, 28, 5 x 22 cm

Verlag für moderne Kunst Nürnberg

ISBN 978-3-939738-96-1

19,- Euro


 

Norbert Kricke.
Plastiken und Zeichnungen. Eine Retrospektive


"Mein Problem ist nicht Masse, ist nicht Figur, sondern es ist der Raum, und es ist die Bewegung – Raum und Zeit." Norbert Kricke (1922–1984) gehört zu den bedeutenden Bildhauern des 20. Jahrhunderts und zu den wenigen deutschen Künstlern, die unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg internationale Anerkennung fanden. Bekannt geworden ist er durch eine in den fünfziger Jahren entwickelte, ganz eigenständige Form von Skulptur, die nicht von materiellem Volumen, sondern von raumgreifenden Linien aus Draht und Eisenrohr geprägt ist. Die Institution museum kunst palast in Düsseldorf hat eine große Retrospektive zu Ehren des Künstlers zusammengetragen, die auch vom Neuen Museum in Nürnberg gezeigt worden ist. Zu dieser Ausstellung ist dieser umfangreiche Katalog erschienen.

 

Vorwort von Jean-Hubert Martin, Texte von Gottfried Boehm, Birk Ohnesorge, Stephan von Wiese, Michaela Kamburowa, Ingrid Pfeiffer, Erich Franz, Anne Rodler, Biografie von Sabine Kricke-Güse.

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 13. Juli bis 23. September 2007

192 Seiten, zahlreiche Abbildungen, davon viele in Farbe, broschiert, 28 x 23 cm

Richter Verlag Düsseldorf

ISBN 3-937572-62-7

Dieser Katalog ist vergriffen


 

Christiane Möbus. Auswanderer


In einem bebilderten Rundgang dokumentiert der Katalog die von Christiane Möbus selbst konzipierte Ausstellung Auswanderer. Unter diesem Titel hat sie Werke von 1976 bis heute zusammengestellt. Eine Gruppe ganz neuer Arbeiten wird mit älteren Werken in einer ausgreifenden Installation gezeigt, unter ersteren das spektakuläre Werk mit präparierter Giraffe Küsse vom König.

 

 

Vorwort von Lucius Grisebach, Einführung von Melitta Kliege. Alle ausgestellten Werke sind abgebildet.

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 9. März bis 17. Juni 2007

64 Seiten, 69 Abbildungen davon 60 in Farbe, broschiert, 24 x 29,8 cm

Verlag für moderne Kunst Nürnberg

ISBN 978-3-939738-42-8

19 Euro


 

Thomas Schütte. Zeichnungen


Die Ausstellung, die durch die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden in Kooperation mit dem Museum De Pont in Tilburg und dem Neuen Museum in Nürnberg organisiert wurde, zeigt erstmals in einer umfangreichen Zusammenstellung Zeichnungen und Aquarelle von Thomas Schütte aus mehr als dreißig Jahren. Die Arbeiten sind oft in Werkgruppen und in zum Teil großen Serien angelegt und kontinuierlich neben den bildhauerischen Projekten des Künstlers als autonome Werke entstanden. Vereint sind rund 60 Werke mit über 300 Blättern aus dem facettenreichen und oft humorvollen zeichnerischen Oeuvre des Künstlers. Sie wurden von 20 öffentlichen wie privaten Leihgebern zur Verfügung gestellt. Der Katalog widmet sich unter verschiedenen Gesichtspunkten dem zeichnerischen Werk des Künstlers, viele der ausgestellten Werke sind abgebildet.

 

Gemeinsames Vorwort von Matthias Winzen, Hendrik Driessen und Lucius Grisebach, Texte von Melitta Kliege, Barbara Wagner und Matthias Winzen.

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 20. Oktober 2006 bis 21. Januar 2007

240 Seiten, 224 Abbildungen davon 190 in Farbe, Hardcover, 20,5 x 27,5 cm

Snoeck Verlag, Köln

ISBN 3-936859-36-1

28 Euro


 

Kunst als Kommentar
Aus den achtziger Jahren in Deutschland


Georg Herold, Martin Kippenberger, Albert Oehlen, Sigmar Polke, Rosemarie Trockel

 

Die Ausstellung des Neuen Museums in Nürnberg, zu der dieser Katalog erscheint, richtet den Blick auf eine besondere künstlerische Haltung der achtziger Jahre in Deutschland. Die Motive und Materialien dieser Kunst werden mit intellektueller Distanz eingesetzt. Sie sind nicht wörtlich zu verstehen, sondern sie reflektieren in einer Art indirekten Rede bestehende Meinungsbilder aus Kunst und Gesellschaft. Mit Werken von Georg Herold, Rosemarie Trockel, Martin Kippenberger und Albert Oehlen wird diese kritische Arbeitsweise vorgestellt und Werken von Sigmar Polke aus den sechziger Jahren gegenüber gestellt. Mit seinen damaligen Bildern, Objekten und Zeichnungen hat dieser eine zitierende und kommentierende Arbeitsweise in der Kunst erst entwickelt.

 

Vorwort von Lucius Grisebach, Einführung von Melitta Kliege (Ausstellung und Katalog), weitere Texte von Friedrich W. Heubach, Georg Herold, Roberto Ohrt, Melitta Kliege. Alle ausgestellten Werke sind abgebildet.

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 24. Februar bis 28. Mai 2006

88 Seiten, 108 Abbildungen, davon 77 in Farbe, broschiert, 22 x 28,5 cm

Verlag für moderne Kunst Nürnberg

ISBN 3-938821-39-6

19,- Euro


 

Tony Cragg. Familiæ


Eingeladen, im Neuen Museum in Nürnberg eine Ausstellung seiner Arbeiten unter einem besonderen Schwerpunkt zusammenzustellen, entschied sich Tony Cragg dazu, seine beiden jüngsten großen Werkgruppen, die Early Forms und die Rational Beings, in einen Dialog zu bringen. Ausgestellt waren 22 Werke von 1998 bis 2005, darunter neueste Arbeiten, in denen Werkideen beider Werkgruppen miteinander verschmelzen. Der zweisprachige Katalog (deutsch/englisch) dokumentiert die Arbeiten von Tony Cragg in ihrer Aufstellung im Neuen Museum.

 

Vorwort von Lucius Grisebach, Einführung von Melitta Kliege, Interview mit Tony Cragg von Jon Wood, Text von Tony Cragg. Alle ausgestellten Werke sind abgebildet.

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 22. Oktober 2005 bis 15. Januar 2006

64 Seiten, 65 Abbildungen davon 63 in Farbe, broschiert, 24 x 29,8 cm

Verlag für moderne Kunst Nürnberg

ISBN 3-936711-87-9

19,- Euro


 

70/90 Engagierte Kunst


Stanley Brouwn, Arthur Köpcke, Bruce Nauman, Hans Haacke, Alighiero Boetti, Dan Graham, Stephen Willats – Christine und Irene Hohenbüchler, Tobias Rehberger, Andrea Zittel, Rirkrit Tiravanija, Jorge Pardo, Winter/Hörbelt, WochenKlausur

 

Innerhalb der jüngsten Kunstgeschichte das Verhältnis von Kunst und Engagement seit den sechziger Jahren zu untersuchen, ist die Idee dieser Ausstellung des Neuen Museums in Nürnberg. Die sechziger und siebziger Jahre waren geprägt von neuen Formen in der Kunst. Environment, Projektkunst oder die konzeptionelle Erweiterung der Autorschaft waren neue Konzepte und Strategien, um die Kunst zum Betrachter hin und für gesellschaftliche Fragen zu öffnen. Kommunikation, Kooperation und Betrachterbeteiligung waren Schlüsselbegriffe. In den neunziger Jahren gab es einen Rückgriff auf die Strategien und Konzepte der sich gesellschaftlich engagierenden Kunst der siebziger Jahre. In einer Gegenüberstellung von Werken der siebziger Jahre (Stanley Brouwn, Arthur Köpcke, Bruce Nauman, Hans Haacke, Alighiero Boetti, Dan Graham, Stephen Willats) mit denen der neunziger Jahre (Christine und Irene Hohenbüchler, Tobias Rehberger, Andrea Zittel, Rirkrit Tiravanija, Jorge Pardo, Winter/Hörbelt, WochenKlausur) fragt die Ausstellung nach Ähnlichkeiten und Unterschieden in der Konzeption und Zielrichtung der jeweiligen Arbeiten. Wie wirken die genutzten ästhetischen Formen, inwiefern sind sie tatsächlich gesellschaftlich engagiert.

 

Vorwort von Lucius Grisebach, Einführung von Melitta Kliege (Ausstellung und Katalog), Kurzbeiträge zu den 14 Positionen der Ausstellung von Lucius Grisebach, Thomas Heyden, Melitta Kliege, Petra Reichensperger, Susanne Rennert, Friederike Wappler. Alle ausgestellten Werke sind abgebildet.

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 13. Oktober 2004 bis 16. Januar 2006

96 Seiten, 68 Abbildungen, davon 40 in Farbe, broschiert, 16,5 x 23 cm

Verlag für moderne Kunst Nürnberg

ISBN 3-936771-40-2

19,- Euro


 

Julian Opie


Der englische Künstler Julian Opie (1958) gehört einer Generation junger Bildhauer an, die seit den achtziger Jahren mit erfinderischer Neugier neue Materialien, Medien und Ideen in die Skulptur einführen. Seit Anfang der neunziger Jahre entwickelt Opie seine Bilder am Computer. Anregung für das Motivrepertoire sowie für die Art und Weise der Darstellung erhält er von öffentlichen Plätzen, Straßen, Flughäfen, Geschäften, aber auch von einer Urlaubsreise. Für den Ausstellungssaal des Neuen Museums hat Opie eigens eine Installation konzipiert, in der er mit 19 Werken in einer Mischung verschiedner Medien virtuos etwas vom aktuellen Stand seiner Arbeit vermittelt. Der zweisprachige Katalog zur Ausstellung (deutsch/englisch) wurde vom Künstler als Bilderbuch entworfen, in dem er die Motive unterschiedlicher Werkphasen, die „images“ seiner Kunst, zusammenstellt. Unter den 140 Abbildungen finden sich auch die Motive der Werke, die die Ausstellung zeigte.

 

Vorwort von Lucius Grisebach, Einführung von Melitta Kliege (Ausstellung und Katalog), Texte von Julian Opie

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 11. April bis 10. August 2003

160 Seiten, 137 Abbildungen in Farbe, broschiert, 24 x 24 cm

Verlag für moderne Kunst Nürnberg

ISBN 3-936711-45-3

Dieser Katalog ist vergriffen.


 

DEFET. Eine Schenkung.


DEFET. Eine Schenkung.

 

Der Katalog stellt die umfangreiche Schenkung von Marianne und Hansfried Defet an das Neue Museum mit herausragenden Werken unter anderem von Peter Angermann, Horst Antes, Günter Fruhtrunk, Gotthard Graubner, Gisela Kleinlein, Werner Knaupp, Nikolaus Lang, Christiane Möbus und Alf Schuler vor. Er schildert und dokumentiert die Geschichte der auch überregional wirkenden Galerie Defet in Nürnberg von ihrer Gründung 1964 bis heute und erinnert an das von Hansfried Defet initiierte "Symposion Urbanum" von 1971.

 

Vorwort von Lucius Grisebach, Texte von Lucius Grisebach, Irma Schlagheck, Thomas Heyden, Dokumentation zur Galerie Defet von Birgit Suk

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 12. Dezember 2002 bis 2. März 2003

168 Seiten, 239 Abbildungen, davon 103 in Farbe, broschiert, 21,7 x 27 cm

Verlag für moderne Kunst Nürnberg

ISBN 3-933096-89-8

24 Euro


 

Armando


Dieser umfangreiche Ausstellungskatalog ist zugleich die umfassendste Monografie des bedeutenden niederländischen Künstlers in deutscher Sprache, die ihn sowohl als bildenden Künstler wie als Schriftsteller würdigt. Er enthält literarische Texte von Armando selbst sowie eine Reihe von Texten über das Werk des Künstlers, ein Interview mit Armando von Wam de Moor und einen Comic Strip von Mark Smeets.

 

Vorwort von Lucius Grisebach, Texte von Lucius Grisebach, Rudi Fuchs, Franck Gribling, Libuše Brožková-Doležalová, Trudie Favié, Rolf Wolfswinkel, Cherry Duyns und Martijn Sanders. Alle ausgestellten Werke sind abgebildet.

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 6. Juni bis 25. August 2002

208 Seiten, 239 Abbildungen, davon 180 in Farbe, broschiert 21,5 x 27 cm

Verlag für moderne Kunst Nürnberg

ISBN 3-933096-88-X

24 Euro


 

Einfach Kunst. Sammlung Rolf Ricke.


Dieser Ausstellungskatalog stellt erstmals die seit den sechziger Jahren gewachsene Privatsammlung des bedeutenden Kölner Galeristen Rolf Ricke vor. Ricke war seit den sechziger Jahren ein wichtiger Vermittler neuster amerikanischer Kunst in Europa. In seiner Sammlung hat sich – wie wohl nirgendwo sonst – der radikale Ansatz zu einem neuen Kunstbegriff erhalten, mit dem Künstler wie Richard Serra, Gary Kuehn, Keith Sonnier, Bill Bollinger und Barry Le Va in den sechziger und frühen siebziger Jahren angetreten sind. Von dieser Generation schlägt die Sammlung einen Bogen zu einer jüngeren Generation amerikanischer Maler wie David Reed, Steven Parrino, Fabian Marcaccio, Carl Ostendarp, Steven Hull und Ingrid Calame und Bildhauer wie Cady Noland, Jessica Stockholder, Matthew McCaslin, Thom Merrick und Jeffrey Wisniewski, denen europäische Künstler wie Gerhard Richter, Günter Umberg, Adrian Schiess, Horst Münch, Holger Bunk oder Birgit Werres gegenüber gestellt werden. Der Katalog enthält eine Reihe von Texten zur Sammlung und zum Sammler, Interviews mit Ricke, Kurzbeiträge zu einzelnen Werken sowie das Verzeichnis der Sammlung Rolf Ricke und eine Dokumentation zur Ausstellungsgeschichte der Galerie Ricke.

 

Vorwort von Lucius Grisebach, Einführung von Lucius Grisebach, Texte von Ingvild Goetz, Dave Hickey, Günter Umberg, David Reed, Ricke im Gespräch mit Lucius Grisebach und Reinhard Ermen sowie mit Udo Kittelmann, Beiträge zu einzelnen Werken

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 20. September bis 17. November 2002

192 Seiten, 94 Abbildungen, davon 15 in Farbe, broschiert, 22 x 28 cm

Verlag für moderne Kunst Nürnberg

ISBN 3-933096-86-3

24 Euro


 

Thomas Virnich. Fliegende Katakomben


Thomas Virnichs Fliegende Katalkomben sind eine große Skulptur aus 25 Einzelteilen von bis zu vier Metern Höhe, die unterschiedlich aufgebaut werden kann. Vorbild für diese Großskulptur ist das Atelier und Wohnhaus des Künstlers und seiner Familie, ein ehemaliges Schulhaus in Mönchengladbach, das er in einer Art Modell nachgebildet und mit utopischen Motiven ergänzt hat. Erkennbar sind beleuchtete Gebäudefragmente, Raumschiffmodelle, Straßenlampen und Bäume mit Wurzelwerk, die allesamt auf dem Kopf stehen oder sich frei im Raum bewegen. Die Ausstellung wurde vom Museum Wiesbaden organisiert in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen in Magdeburg, dem Neuen Museum in Nürnberg und dem Abteibergmuseum in Mönchengladbach.

 

Vorwort von Uwe Jens Gellner, Lucius Grisebach, Veit Loers und Volker Rattemeyer, Text von Volker Rattemeyer

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 15. Februar bis 16. Juni 2002

128 Seiten, 107 Abbildungen, davon 104 in Farbe, broschiert 24 x 29 cm

Verlag für moderne Kunst Nürnberg

24,50 Euro


 

ars viva 01/02 > Kunst und Design
Bless, Pro qm, Johannes Wohnseifer


ars viva 01/02 > Kunst und Design

Bless, Pro qm, Johannes Wohnseifer

 

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im Bundesverband der Deutschen Industrie fördert jährlich den Nachwuchs der Bildenden Kunst mit einem Preis. Bestandteil dieses Preises ist die Teilnahme an einer Ausstellung, die jeweils von drei Kunstinstitutionen in Deutschland durchgeführt wird. Ars viva ist der Titel dieser Ausstellungsreihe des Kulturkreises im BDI. Das Thema, unter dem die Künstler für diesen Preis nominiert werden, wechselt von Jahr zu Jahr. Kunst und Design war das ausschlaggebende Stichwort für die Künstlerauswahl des Jahres 2001/02. Es ging um die Frage, wie diese Nachbardisziplinen aufeinander reagieren und sich gegenseitig beeinflussen. Drei Positionen wurden prämiert: die beiden Künstlergruppen Bless und Pro qm sowie der Künstler Johannes Wohnseifer (geb. 1967).

Die Ausstellung hatte Stationen im Museum für Angewandte Kunst Köln, im Neuen Museum in Weimar, im Neuen Museum in Nürnberg und in der Galerie für zeitgenössische Kunst in Leipzig. In ihren künstlerischen Beiträgen fielen diese Stationen sehr unterschiedlich aus. Der Katalog enthält Künstlerseiten der drei gezeigten Positionen

 

Vorwort von Arend Oetker, Einleitung von Susanne Anna, Melitta Kliege, Barbara Steiner und Gerda Wendermann, Texte von Raimar Stange, Interviews mit Joan Ockman, Eilfried Huth und Thomas Lemke

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 22. März bis 12. Mai 2002

64 Seiten, 57 Abbildungen, davon 32 in Farbe, broschiert 21 x 28 cm

Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI

13 Euro


 

Von Edgar Degas bis Gerhard Richter.
Arbeiten auf Papier aus der Sammlung des Kunstmuseums Winterthur


Katalog einer Wanderausstellung, die von Winterthur aus in Prag, Salzburg, Münster und Nürnberg gezeigt wurde. Die Graphische Sammlung des Kunstmuseums Winterthur geht auf die Museumsgründung im Jahre 1916 zurück. Sie wurde immer wieder durch bedeutende Schenkungen erweitert. Ihre Entwicklung ist bestimmt von einer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit aktuellen Strömungen.

 

Preis der Museumsausgabe (Broschur): 25 Euro

Preis der Buchhandelsausgabe (gebunden, ISBN 3-933807-25-5): 64 Euro

 


 

Richard Artschwager. Up and Across.


Das Werk des amerikanischen Künstlers Richard Artschwager zeichnet sich durch eine besondere Vielfalt in den Formen aus, es entwickelt sich in heterogenen Werkgruppen. Die vom Neuen Museum in Nürnberg erarbeitete Retrospektive, die anschließend von der Serpentine Gallery in London und vom MAK Wien übernommen wurde, zeigte mit über fünfzig, teilweise erstmals in Europa vorgestellten Werken aus internationalen Sammlungen einen Querschnitt durch das gesamte Schaffen des Künstlers seit 1961.

Der zweisprachige Katalog (deutsch/englisch) ist zugleich ein Standardwerk zum Künstler und in enger Kooperation mit ihm entstanden. Die ausführliche Monografie enthält nicht nur eine Reihe von Texten zum Gesamtwerk von Artschwager und zu seiner Stellung in der internationalen Kunstwelt. Erstmals überhaupt ist auch eine ausführliche Biografie zu Artschwager erschienen, die von ihm selbst durchgesehen wurde, sowie eine kommentierte und bebilderte Dokumentation seiner Ausstellungen. Die Katalogrückseite ist zudem vom Künstler selbst gestaltet worden und zeigt im Foto eine heute nicht mehr existierende Arbeit im New Yorker Stadtraum.

 

Vorwort von Lucius Grisebach, Einführung von Melitta Kliege (Ausstellung und Katalog), Texte von Lisa Corrin, Dirk Luckow, Ingrid Schaffner und Judith E. Stein. Alle ausgestellten Arbeiten sind ganzseitig und farbig abgebildet.

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 7. September bis 18. November 2001.

176 Seiten, 201 Abbildungen, davon 80 in Farbe, broschiert, 21,5 x 27 cm

Verlag für moderne Kunst Nürnberg

ISBN 3-933096-63-4

23 Euro


 

Adrian Schiess. Malerei.


Adrian Schiess (geb. 1959) ist bekannt für seine monochromen Farbplatten, die er auf den Boden legt und gelegentlich mit Videobildern konfrontiert. Doch dass der in Frankreich lebende, Schweizer Künstler nicht die Idee von intermedial ausgreifenden Installationen verfolgt, sondern die Malerei zum Thema macht, dokumentiert eine Werkgruppe, die Schiess erstmals in dieser Ausstellung des Neuen Museums umfassend vorstellte. Wie ein Fries zeigte er im großen Ausstellungssaal eine Gruppe von 78 kleinformatigen Ölbildern, die in ihren Motiven vom Landschaftsbild ausgehen und mit dem Blick auf die Möglichkeiten der Wiedergabe von Farbenwirkungen auf den Oberflächen bald als materialbetonte, pastose Farbmalereien erscheinen. Der Katalog wurde von Schiess als Künstlerbuch gestaltet und zeigt ausschnittartig Oberflächen seiner Bilder.

 

Vorwort von Lucius Grisebach, Einführung von Melitta Kliege, Essay von Max Wechsler. Alle ausgestellten Werke sind abgebildet.

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 16. März bis 6. Mai 2001

88 Seiten, 87 Abbildungen in Farbe, broschiert, 21,3 x 28 cm

Verlag für moderne Kunst Nürnberg

ISBN 3-933096-47-2

19 Euro


 

Horst Bartnig


Horst Bartnig entwirft seine Werke auf der Basis von einfachen geometrischen Elementen, die er in komplexe Systeme fügt. Nach Bildern mit Quadraten und Kreisen folgen Kompositionen mit sich verzerrenden Strukturen. Das Prinzip der Unterbrechung wurde schließlich grundlegend für eine große Gruppe von Arbeiten. Der im ehemaligen Ost-Berlin lebende und tätige Künstler entwickelt seine bildnerischen Strukturen auf der Grundlage von mathematischen Systemen. Entsprechend der jeweiligen Maßgabe entstehen - häufig mit Hilfe des Computers - sowohl komplex durchwirkte Einzelbilder als auch Werkserien nach dem Prinzip von Thema und Variation. In der Eindeutigkeit, wie der Künstler sich in seiner Zeit in die Tradition der konkreten Kunst stellt, und in der Eigenständigkeit seiner Position nimmt das Werk von Bartnig eine Sonderstellung ein.

 

Der von der Galerie für zeitgenössische Kunst Leipzig herausgegebene Katalog mit 97 Abbildungen gibt einen Überblick über das gesamte Schaffen des Künstlers und enthält Texte von Klaus Werner und Friedrich W. Heckmanns.

 

Dieser Katalog ist vergriffen.

 


 

Unvollendete Vergangenheit
Verarbeitung des Zweiten Weltkrieges in der Bildenden Kunst in Deutschland und den Niederlanden


Das Thema dieser Ausstellung, die vom 26. September bis zum 26. Dezember im Neuen Museum gezeigt wurde, ist die Art und Weise, wie Künstler von sich aus auf den zweiten Weltkrieg reagiert haben und wie sich in ihren Ansätzen ein Prozess der Verarbeitung feststellen lässt. Die Werke von Künstlern der beiden teilnehmenden Länder von den vierziger Jahren bis heute lassen sehr verschiedene Phasen des Umgangs erkennbar werden: Einige schildern das Kriegselend und die Zerstörung unmittelbar, andere kleiden das Thema in Bilder aus der Kunstgeschichte ein, wieder andere greifen es als gesellschaftliches Tabu auf. Welche Schwerpunkte die Künstler setzen, zeigen Werke von Gerhard Altenbourg, Hendrik Chabot, Strawalde, Hendrik N. Werkman, Werner Heldt, Constant, Shinkichi Tajiri, Wessel Couzijn, Jan Schoonhoven, Günther Uecker, Armando, Raffael Rheinsberg, Georg Baselitz, Gerhard Richter, Markus Lüpertz, Marc Mulders, Ram Katzir und Martin Kippenberger.

 

Der von der Stiftung Kunst und Gesellschaft in Amsterdam herausgegebene, 156 Seiten umfassende Katalog in deutscher und englischer Sprache mit 64 Abbildungen enthält Texte von Gottfried Fischer, Lucius Grisebach, Ido de Haan und Joes Segal.

 

Preis der Museumsausgabe (Broschur): 9 Euro

Buchhandelsausgabe (gebunden, ISBN 90-803564-2-5):

 

 


 

Abstrakte Kunst


Lucio Fontana, Rupprecht Geiger, Hans Hartung, Ernst Wilhelm Nay, Serge Poliakoff, Jean-Paul Riopelle, Hans Uhlmann – Sigmar Polke, Günther Förg, Franz West, Martin Kippenberger, Daniel Richter und Rupprecht Matthies

 

Abstrakte Kunst war niemals nur ein Stil in der Kunst des 20. Jahrhunderts, sondern ist zugleich ein allseits verstandener Inbegriff für moderne Kunst schlechthin. Diese Ausstellung sortiert nicht Stile, sondern sie betrachtet den Gang der jüngsten Kunstgeschichte. Werke der europäischen abstrakten Malerei und Skulptur seit den fünfziger Jahren werden vergleichend nebeneinander gestellt und anhand einer überschaubaren Künstlerauswahl die im Laufe der Zeit veränderten Umgangsweisen mit dem abstrakten Stil sichtbar gemacht. Werke von Künstlern der fünfziger Jahre werden mit denen von Sigmar Polke, Günther Förg, Franz West, Martin Kippenberger, Daniel Richter und Rupprecht Matthies konfrontiert. Wie und auf welcher Grundlage sich Stilformen entwickeln konnten und warum abstrakte Elemente ab den sechziger Jahren unter veränderter Sichtweise wieder aufgegriffen werden, war das Thema der Eröffnungsausstellung des Neuen Museums, zu der dieser Katalog erschienen ist. Er enthält übergreifende Texte von verschiedenen Autoren, nach Künstlern sortierte Kurzbeschreibungen zu den ausgestellten Werken sowie Zeitdokumente zur Kunsttheorie der fünfziger Jahre.

 

Vorwort von Lucius Grisebach, Einführung von Melitta Kliege (Ausstellung und Katalog), Weitere Texte von Kay Heymer, René Hirner und Roberto Ohrt sowie Beiträge zu den einzelnen Künstlern. Alle ausgestellten Werke sind farbig abgebildet.

 

Katalog zur gleichnamigen Ausstellung vom 19. Mai bis 9. Juli 2000

156 Seiten, 126 Abbildungen, davon 114 in Farbe, broschiert, 20,5 x 24,5 cm

Verlag für moderne Kunst Nürnberg

ISBN 3-933096-31-6

20 Euro